Ekel-Video und Lebensretter: Neue Facebook-Stories  

London - Das Internet-Netzwerk Facebook hat in der vergangenen Woche wieder für ungewöhnliche Geschichten gesorgt.

Ein 31-jähriger Mann aus Utah hat auf die soziale Plattform ein Video gestellt, auf dem er eine lebendige Babyratte in den Mund steckt, kaut und herunterschluckt. Andy Ray Harris gab an, das Verspeisen des haarlosen Nagetiers sei eine Mutprobe gewesen. Er wurde wegen Tierquälerei angeklagt, nachdem die Tierschutzorganisation PETA das Ekel-Filmchen der Polizei gemeldet hatte. Der polizeibekannte Mann plädiert auf nicht schuldig.

Der große Facebook-Knigge

Der große Facebook-Knigge

Doch Facebook kann offensichtlich auch Leben retten: Ein 59-Jähriger aus Wales war allein in seinem abgelegenen Cottage, als er sich an der Wirbelsäule verletzte und plötzlich schwere Lähmungserscheinungen bekam. Weil die Batterie seines Mobiltelefons leer war, konnte er keine Hilfe holen, wie die Nachrichtenagentur PA am Samstag berichtete. Es dauerte mehr als eine Stunde, bis er schließlich kriechend seinen Computer erreichte, und bei Facebook eine “Hilfe“-Nachricht eintippte.

Er bekam Antworten von Freunden aus den USA und Kanada, doch auch eine wenige Kilometer entfernt lebende Bekannte sah den Hilferuf und rief den Notdienst. Eine Arzt habe ihm gesagt, die Verletzung sei gefährlich gewesen. “Normalerweise mache ich auf Facebook vor allem Witze, deshalb bin ich so froh, dass man mich ernst genommen hat“, sagte der 59-Jährige.

tz/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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