Bei Bahnübergang

Zug fährt in Lastwagen - 33 Verletzte

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Der Aufleger des LKW war auf den Gleisen aufgesessen. Bremsen konnte der Zug nicht mehr.

Epfendorf - Ein schwer beladener Tieflader bleibt an einem Bahnübergang hängen. Der Fahrer will noch die Bahn informieren. Da saust schon ein Regionalzug heran.

Ein Regionalzug mit 60 Fahrgästen hat an einem Bahnübergang in Baden-Württemberg einen liegengebliebenen Lastwagen gerammt. Nach Polizeiangaben wurden bei dem Unfall am Freitag mehr als 30 Menschen verletzt. Vier von ihnen erlitten demnach schwere Verletzungen. „Der Fahrer des Sattelzugs ist mit seinem Anhänger, auf dem ein Muldenkipper geladen war, auf den Gleisen aufgesessen“, sagte eine Polizeisprecherin.

„Der Sattelzugfahrer wollte noch die Bahn verständigen, es war aber schon zu spät. Der Regionalzug war schon in der Anfahrt und konnte nicht mehr bremsen“, sagte die Polizistin. Der Zug habe den Lastwagen noch etwa 50 Meter vor sich her geschoben, bevor er zum Stillstand kam. Die beiden Zugführer konnten laut Polizei eine Notbremsung einleiten und noch in den hinteren Zugteil rennen.

Der Regionalexpress war auf dem Weg nach Rottweil. Der Unfall passierte in Epfendorf. Dort versorgten zahlreiche Hilfskräfte die Verletzten. Zur Höhe des Schadens gab es noch keine Angaben. Die Bahnstrecke, die dort eingleisig verläuft, wurde gesperrt. Wie die Bahn mitteilte, wurden technische Anlagen am Bahnübergang und an der Strecke beschädigt. Züge fielen aus. Die Aufräumarbeiten werden laut Bahn mehrere Tage dauern.

dpa

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