Boot rammt Dock

Fährunglück in New York: Mindestens 50 Verletzte

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Ein verletzter Passagier wird von Rettern versorgt.

New York - Bei einem Fährunglück in New York sind US-Medienberichten zufolge am Mittwoch mindestens 50 Menschen verletzt worden.

Wie eine Blechdose wurde die Fähre aufgerissen, Passagiere stürzten übereinander, hysterische Schreie hallten durch den Hafen: Bei einem Pendlerfähren-Unglück in New York sind am Mittwochmorgen mindestens 50 Insassen verletzt worden, zwei davon befinden sich in kritischem Zustand, wie die Behörden mitteilten. Das aus New Jersey kommende Schiff mit mehr als 340 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord war mit großer Wucht gegen die Kaianlage in Manhattan geprallt und regelrecht aufgeschlitzt worden.

Die Kollision habe das Boot „quasi von 60 auf Null“ gebracht, zitierte die Zeitung „New York Times“ den Passagier Steve Mann. „Als wir die Kaimauer rammten, flogen alle durch die Luft.“ Auch andere Insassen erzählten von übereinander fallenden Menschen und hysterischen Schreien. Etliche Passagiere standen zum Zeitpunkt des Zusammenpralls an Deck und warteten darauf, von Bord gehen zu können. Dutzende Verletzte wurden anschließend von Rettungskräften betreut. Vertreter der Fährfirma und Beamte der Behörde für Transportsicherheit eilten zum Unglücksort.

Unglück mit Pendlerfähre in New York: Dutzende Verletzte

Unglück mit Pendlerfähre in New York: Dutzende Verletzte

Nach dem Unfall konnte die Fähre dennoch normal anlegen. Die Insassen hasteten Beobachtern zufolge umgehend von Bord. „Sie wollten einfach nur noch runter“, sagte eine Augenzeugin. Die „New York Times“ berichtete, bei dem Vorfall seien mindestens 57 Menschen verletzt worden.

Fähren sind ein wichtiges Verkehrsmittel für Pendler in Manhattan, um auf die Insel und zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Im Jahr 2003 kamen elf Menschen bei einem Fährunglück ums Leben, als ein Schiff in die Kaimauer krachte, nachdem der Kapitän am Steuer ohnmächtig geworden war. Rund 40 Insassen wurden verletzt, als dasselbe Schiff an selber Stelle 2010 erneut kollidierte, diesmal aber wegen eines technischen Problems.

dapd

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