Fahnder sprengen Drogenbande - Festnahmen in Deutschland

Den Haag - Rauschgift-Fahnder haben eine internationale Bande zerschlagen, die im großen Stil synthetische Drogen hergestellt und vertrieben hat.

Insgesamt neun Verdächtige seien festgenommen worden, davon zwei in Deutschland, jeweils drei in Schweden und Bulgarien sowie einer in den Niederlanden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol am Donnerstag in Den Haag mit.

Die Ermittler hoben demnach bei der „Operation Feuer“ drei Drogenlabors aus und stellten rund 100 Kilogramm Amphetamine sowie Schusswaffen, Munition und Sprengstoff sicher.

Die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) hatte Ende 2011 in ihrem Jahresbericht vor der wachsenden Gefahr synthetischer Drogen gewarnt. Die Verkäufer seien den Behörden immer einen Schritt voraus, weil sie in der Lage seien, schnell neue Alternativen zu verbotenen Produkten anzubieten.

Synthetische Drogen, einschließlich Ecstasy und Amphetaminen, werden in Europa aus eingeführten chemischen Grundstoffen illegal produziert. Die Hersteller wenden dabei laut EBDD immer ausgefeiltere Techniken zur Umgehung der Vorschriften an

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.