Nicht seine erste Täuschung

Falscher Kardinal besuchte Kloster Eberbach

Eltville - Ein als angeblicher Kardinal reisender Hochstapler hat jetzt das Kloster Eberbach im Rheingau besucht. Für ihn wurden sogar Dreharbeiten unterbrochen. Es war nicht seine erste Täuschung.

Der ältere Mann gab sich wie zuvor schon in Bayern als brasilianischer Kardinal und Erzbischof von Sao Paulo aus, wie die Klosterstiftung in Eltville am Mittwoch mitteilte. Er habe an der Museumskasse Eintritt bezahlt und das Klostermuseum besichtigt. Für den Ehrengast seien Dreharbeiten in der Basilika unterbrochen worden. Nebenbei habe er über die Arbeit in seiner Diözese berichtet. Mitarbeitern schöpften aber Verdacht und verständigten die Polizei.

Der 66-jährige Rentner hatte als geistlicher Würdenträger schon den Würzburger Dom besucht und sich eine Übernachtung beim Pfarrer im oberbayerischen Weilheim erschlichen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.