Kind im Netz angeboten

Vater von „Ebay-Baby“: Kontakt nur unter Aufsicht

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Mitarbeitern der Handelsplattform Ebay Kleinanzeigen war die Anzeige bereits kurz nach der Veröffentlichung aufgefallen.

Duisburg - Baby für 5000 Euro zu verkaufen. Die Anzeige im Internet löste vor zwei Wochen Entsetzen aus. Sein Vater hatte es angeboten. Jetzt entschied ein Gericht, wie es mit der Familie weitergeht.

Ein Mann, der seine wenige Wochen alte Tochter in einer Ebay Kleinanzeige angeboten hat, darf vorerst nur noch unter Aufsicht Kontakt zu dem Baby haben. Das hat das Duisburger Amtsgericht am Donnerstag entschieden. Die Mutter soll mit dem Kind ohne den Vater in eine Mutter-Kind-Einrichtung ziehen. 

Wie das Gericht mitteilte, soll ein unbeaufsichtigter Kontakt des Vaters zum Kind ausgeschlossen werden. Dazu habe das Familiengericht ergänzende Maßnahmen getroffen. Der Vater hatte zugegeben, die Verkaufsanzeige geschaltet zu haben.

Das Mädchen war vor zwei Wochen für 5000 Euro auf der Handelsplattform Ebay Kleinanzeigen angeboten worden. Das Duisburger Jugendamt schritt ein und übergab es einer Pflegefamilie. Der Vater gab an, das Ganze sei nur ein Scherz gewesen. Die Ermittlungen gegen ihn wegen Verdachts auf Menschenhandel dauern an.

dpa

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