Gedanklich verreisen

Fantasiereisen beruhigen zappelige Kinder

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Vor allem hibbeligen Kindern fällt das Schlafengehen und Abschalten abends schwer. In solchen Fällen können Fantasiereisen helfen. Foto: Patrick Pleul

Abends abschalten fällt manchen Kindern schwer. An Schlaf ist dann häufig nicht zu denken. In solchen Fällen können Fantasiereisen Wunder bewirken. Aber wie funktioniert das?

Baierbrunn (dpa/tmn) - Nach der Schule ist das Kind den ganzen Tag hibbelig, abends findet es nur schwer in den Schlaf: In solchen Fällen können Fantasiereisen helfen. Sie lassen sich einfach zu Hause anwenden:

Das Kind liegt dabei bequem und mit geschlossenen Augen an einem ruhigen Ort, Mama oder Papa beschreiben anschaulich Bilder, zu denen das Kind in seiner Fantasie reist. "Das Kind stellt sich dabei vor, Teil der Geschichte zu sein", erklärt Prof. Ulrike Petermann in der Zeitschrift "Baby und Familie" (Ausgabe 12/2016). Petermann ist stellvertretende Direktorin des Zentrums für Klinische Psychologie der Uni Bremen.

Am besten dauert eine Fantasiereise etwa 15 Minuten. Während dieser Zeit kommen die Kleinen runter und sind danach konzentrierter. Vor allem für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren eignet sich diese Entspannungsmethode gut. Denn in diesem Alter haben Kinder ohnehin einen Hang zum Tagträumen. Am besten helfen Fantasiereisen, wenn Eltern sie zwei- bis dreimal in der Woche üben.

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