Nach Bergunfall in Südtirol

Felsblock erschlägt Berliner - Ermittlungen

Bozen - Nach ein tödlichen Bergunfall eines Berliner Professors in Südtirol ist ein 17-jähriger Deutscher ins Zentrum der Ermittlungen geraten.

Ende Juli war der 57 Jahre alte Berliner in der Texelgruppe von einem herabstürzenden Felsbrocken getroffen und tödlich verletzt werden, wie "Südtirol-Online" berichtete. Wie sich im Zuge der Untersuchungen ergab, soll sich der junge Deutsche, der mit Freunden unterwegs war, auf den Felsstein gesetzt haben, der sich dann löste und den Professor traf. Der Fall sei an das Jugendgericht weitergeleitet worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Ermittlungen gegen den Bergführer eingeleitet, der den Professor begleitet hatte. Im Zentrum stand dabei eine mögliche Fehleinschätzung der Gefahr in dem Gebirge, in dem es am Vortag geregnet hatte. Den Bergführer traf offensichtlich aber keine Schuld.

Ein Junge (12) aus München ist bei einer Wanderung bei Mayrhofen/Tirol von einem Felsbrocken getroffen worden. Er verlor das Gleichgewicht und stürzte vor den Augen seiner Eltern ab.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / gms

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