Nach Tod eines Schwarzen durch Polizeikugeln

Fergusons Polizei hat nun einen Afro-Amerikaner als Chef

+
In Ferguson war im Sommer 2014 ein 18-jähriger Schwarzer von einem weißen Polizisten getötet worden.

Ferguson - Gut zwei Jahre nach dem Tod des schwarzen Jugendlichen Michael Brown hat die US-Kleinstadt Ferguson einen schwarzen Polizeichef.

Die nach dem Tod eines jungen Afro-Amerikaners durch Polizeikugeln in die Schlagzeilen geratene US-Stadt Ferguson bei St. Louis (US-Staat Missouri), hat eine schwarzen Polizeichef. Delrish Moss, bisher in Miami (Florida) tätig, legte am Montag (Ortszeit) seinen Amtseid ab.

In Ferguson war im Sommer 2014 ein 18 Jahre alter Schwarzer von einem weißen Polizisten niedergeschossen und getötet worden. Der Polizist hatte aus seiner Dienstwaffe zwölf Kugeln auf den unbewaffneten Teenager abgefeuert.

Anschließend war es in Ferguson zu teils gewalttätigen Massenprotesten der schwarzen Bevölkerungsmehrheit gegen das Vorgehen der Polizei gekommen. Die Polizei musste zeitweise Ausgangssperren verhängen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten. Polizeichef Tom Jackson trat im vergangenen Jahr zurück, nachdem das US-Justizministerium Anzeichen für parteiischen Umgang weißer Polizisten mit schwarzen Verdächtigen festgestellt hatte. Immer wieder ist Polizeigewalt in den USA Thema.

Ferguson-Prozess: Stadt befürchtet neue Krawalle

Die Menschen in Ferguson warten gespannt auf die Entscheidung der Geschworenenjury, ob der Todesschüzte von Michael Brown sich vor Gericht verantworten muss. Foto: Larry W. Smith
Die Menschen in Ferguson warten gespannt auf die Entscheidung der Geschworenenjury, ob der Todesschüzte von Michael Brown sich vor Gericht verantworten muss. Foto: Larry W. Smith © Larry W. Smith
Der schwarze Teenager Michael Brown wurde am 9. August auf offener Straße von einem weißen Polizisten erschossen. Foto: Larry W. Smith
Der schwarze Teenager Michael Brown wurde am 9. August auf offener Straße von einem weißen Polizisten erschossen. Foto: Larry W. Smith © Larry W. Smith
Diese zwölfköpfige Geschworenenjury entscheidet darüber, ob der Todesschütze Darren Wilson sich vor Gericht verantworten muss. Ihr gehören lediglich drei Schwarze an. Foto: Larry W. Smith
Diese zwölfköpfige Geschworenenjury entscheidet darüber, ob der Todesschütze Darren Wilson sich vor Gericht verantworten muss. Ihr gehören lediglich drei Schwarze an. Foto: Larry W. Smith © Larry W. Smith
Die Polizei geht auch derzeit äußerst konsequent gegen Ausschreitungen vor. Foto: Larry W. Smith
Die Polizei geht auch derzeit äußerst konsequent gegen Ausschreitungen vor. © Larry W. Smith
Schon im August nach dem Tod von Michael Brown wurde der Polizei vorgeworfen worden, sie sei viel zu hart gegen Demonstranten vorgegangen. Foto: Larry W. Smith
Schon im August nach dem Tod von Michael Brown wurde der Polizei vorgeworfen worden, sie sei viel zu hart gegen Demonstranten vorgegangen. © Larry W. Smith
Demonstranten mit Guy-Fawkes-Masken laufen durch Ferguson. Foto: Larry W. Smith
Demonstranten mit Guy-Fawkes-Masken laufen durch Ferguson. © Larry W. Smith
Selbst US-Präsident Barack Obama mahnte zur Ruhe. Zuvor schon hatte Justizminister Eric Holder zur Gewaltlosigkeit aufgerufen. Foto: Larry W. Smith
Selbst US-Präsident Barack Obama mahnte zur Ruhe. Zuvor schon hatte Justizminister Eric Holder zur Gewaltlosigkeit aufgerufen. © Larry W. Smith
Vielfältige Proteste in Ferguson: Die Menschen warten gespannt auf das Urteil der Geschworenenjury. Foto: Larry W. Smith
Vielfältige Proteste in Ferguson: Die Menschen warten gespannt auf das Urteil der Geschworenenjury. © Larry W. Smith
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa
Ferguson Prozess
Nach schweren Ausschreitungen im Sommer bereitet sich die US-Kleinstadt Ferguson auf mögliche neue Proteste und Ausschreitungen vor. © dpa

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.