40 Jugendliche kamen ums Leben

Festnahmen nach Brand in Jugendheim in Guatemala

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Bei dem verheerenden Brand waren 40 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gestorben. Foto: Rebecca Blackwell

Guatemala-Stadt City (dpa) - Nach einem folgenschweren Brand in einem Kinder- und Jugendheim in Guatemala haben die Ermittler jetzt drei Personen festgenommen.

Der ehemalige Sozialminister Carlos Rodas, die frühere Staatssekretärin Anahí Keller und der ehemalige Heimleiter Santos Torres seien festgesetzt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Ihnen werden nach Medienberichten unter anderem fahrlässige Tötung, Misshandlung von Jugendlichen und Pflichtverletzung vorgeworfen.

Bei dem verheerenden Brand waren 40 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gestorben, über ein Dutzend liegen noch mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus.

Staatspräsident Jimmy Morales teilte mit, dass auch die US-Bundespolizei FBI um Hilfe bei den Ermittlungen zur Brandursache gebeten worden sei.

Randalierende Jugendliche hatten am Mittwoch in dem Heim in der Ortschaft San José Pinula nahe Guatemala-Stadt Matratzen in Brand gesteckt. Das Feuer griff schnell auf den Rest des Anwesens über. Zuvor waren über 60 Jugendliche aus der Einrichtung getürmt. Sie wurden zum Teil wieder aufgegriffen und in ihren Zimmern eingesperrt. Als sich das Feuer ausbreitete, konnten sie nicht fliehen und erstickten oder verbrannten. In dem Heim lebten 748 Mädchen und junge Frauen, obwohl die Kapazität auf 400 Menschen begrenzt ist.

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