Feuer an einem der weltweit höchsten Häuser

+
In der 66. und 67. Etage des Gebäudes "Federazija" ist am Montag ein Feuer ausgebrochen.

Moskau - In Moskau ist auf der Baustelle eines der weltweit höchsten Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Stundenlang schlugen hohe Flammen aus der obersten Etage.

Einem Bericht der Agentur Ria Nowosti zufolge geriet eine Windschutzplane in Brand, nachdem sie gegen einen Scheinwerfer geweht worden war. Angaben über Verletzte gab es zunächst nicht. Das Feuer sei unter Kontrolle, teilten die Behörden am späten Montagabend mit.

Aus den obersten Etagen des „Federazija“-Turms im Geschäftsviertel Moskwa City schlugen stundenlang hohe Flammen. Zwei Hubschrauber vom Typ Ka-32 nahmen immer wieder Wasser aus dem Fluss Moskwa im Stadtzentrum auf und warfen sie über dem Hochhaus ab, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete.

In den umliegenden Wohnhäusern standen viele Menschen auf den Balkonen und fotografierten die Aktion. Das Gebäude besteht aus zwei Türmen. Der höhere Turm, der nun in Brand geriet, soll nach der für 2013 geplanten Fertigstellung 93 Stockwerke haben und mit Antenne 506 Meter messen. Das ambitionierte Projekt war wegen Finanzierungsschwierigkeiten vorübergehend gestoppt worden. Die Bauarbeiten wurden erst im August 2011 wieder aufgenommen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.