Munition entdeckt

Feuerwehr beseitigt kleine Gefahr - und entdeckt eine große

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Bei einem Brand in einem Heizungskeller haben Einsatzkräfte Munition entdeckt. Foto: Daniel Bockwoldt

Eigentlich ein kleiner Routineeinsatz, doch dann lässt die Ratzeburger Polizei drei Häuser räumen. Denn nach dem Löschen eines Brandes stoßen Feuerwehrleute in einem Keller auf reichlich Munition.

Ratzeburg (dpa) - Ein kleiner Kellerbrand hat die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Ratzeburg auf eine möglicherweise viel größere Gefahr aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte stießen beim Löschen im Heizungskeller zufällig auf große Mengen Munition.

Es handele sich um etwa 150 bis 200 Patronen und Granathülsen sowie einige Handgranaten, wie ein Polizeisprecher sagte. Vorsorglich ließ die Polizei das Wohnhaus sowie zwei angrenzende Gebäude räumen und schaltete den Kampfmittelräumdienst ein.

Nach Aussage des 69 Jahre alten Besitzer des Kellers soll die gesamte Munition allerdings nicht scharf sein. Die hinzugerufenen Experten bestätigten später, dass es sich tatsächlich zum größten Teil um leere Hülsen und somit Dekoration handelte. Bei einer Handgranate sowie einigen Patronenhülsen konnte der Kampfmittelräumdienst jedoch keine eindeutige Aussage treffen. Diese Munition stellten die Experten deshalb sicher.

Von der Räumung waren nach Polizeiangaben 25 Bewohner betroffen. Sie wurden vorübergehend in einem Linienbus betreut. Der eigentliche Feuerwehreinsatz selbst war am Vormittag rasch erledigt. Einsatzkräften gelang es den Angaben zufolge recht schnell, den Brand einer Holzheizung zu löschen. Die Brandursache war zunächst unklar. Fest stand am Dienstagnachmittag auch nicht, ob durch das Feuer Schaden an dem Gebäude entstanden war.

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