Oberbürgermeister aus Erlangen ruft dazu auf

FFP2-Masken: Krasse Facebook-Mutprobe für Männer – aber mit ernstem Hintergrund

FFP2-Masken sind wegen der verschärften Maskenpflicht derzeit besonders begehrt. Auf Facebook gibt es jetzt eine Challenge, die aber eine umstrittene Mutprobe birgt.

Es ist nicht schmerzhaft. Zumindest nicht körperlich. Doch für den ein oder anderen dürfte eine derzeit kursierende Mutprobe auf Facebook eine krasse Herausforderung sein. Florian Janik, Oberbürgermeister in Erlangen, hat die Challenge mit den FFP2-Masken ins Leben gerufen. Und seine Idee hat einen ernsten Hintergrund, wie echo24.de* berichtet.

FFP2-Masken: Krasse Mutprobe auf Facebook - ernster Hintergrund

„Ab morgen muss in Bus und Bahn und beim Einkaufen eine FFP2-Maske getragen werden. Das bringt aber nur etwas, wenn die Maske richtig getragen wird. Mit Bart schließt die Maske aber nicht dicht ab. Da hilft nur eins: Der Bart muss ab“, schrieb Janik am 17. Januar auf Facebook und rief geschickt gleich einen bayrischen Politikerkollegen zur Teilnahme an der Mutprobe auf.

Mit Bart schließt die Maske nicht dicht ab. Da hilft nur eins: Der Bart muss ab.

Florian Janik, Oberbürgermeister von Erlangen, auf Facebook zur #bartabchallenge

Leicht fiel dem Oberbürgermeister die Trennung von seiner Gesichtsbehaarung ganz offensichtlich nicht. Im Interview mit den Nürnberger Nachrichten erklärte Janik zur Mutprobe auf Facebook nämlich: „Man hat so Phantombart-Schmerzen. Ich erwische mich, wie ich mehrmals am Tag dahin fasse. Insofern vermisse ich den Bart schon.“

FFP2-Masken: Krasse Mutprobe auf Facebook hat ernsten Hintergrund

Doch was sein muss, muss sein, dachte sich Janik wohl und dokumentierte die Mutprobe. Schließlich veränderte sich der Oberbürgermeister optisch extrem. Aus der Not machte der Erlanger nebenbei eine Tugend und wies zugleich auf das korrekte Tragen der wegen der verschärften Maskenpflicht* häufig genutzten FFP2-Masken hin.

Mittlerweile steht der Oberbürgermeister von Erlangen nicht mehr allein da. Zur Challenge auf Facebook aufgefordert, schlossen sich auch andere Männer der krassen Mutprobe an - und rasierten sich den Bart ab*, wie merkur.de* berichtet. Die Veränderungen sind teils extrem - und gerade deshalb auch lustig anzuschauen.

FFP2-Masken: Mutprobe für Männer - Bart muss bei Challenge ab

Doch die Mutprobe hat auch einen ernsten Hintergrund. Wegen der verschärften Maskenpflicht dürfen beim Einkaufen und in Bus und Bahn nur noch FFP2-Masken oder eine medizinische, aber günstigere Alternative* getragen werden.

FFP2-Masken

FFP2-Masken oder OP-Masken müssen in vielen Bundesländern wegen der beim letzten Corona-Gipfel beschlossenen verschärften Maskenpflicht bald auch in Bus und Bahn beziehungsweise beim Einkaufen getragen werden. Als erstes Bundesland hatte Bayern eine FFP2-Maskenpflicht schon vorab eingeführt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Alltagsmasken aus Stoff bieten die FFP2-Masken korrekt angewendet auch einen Eigenschutz für den Träger. Sie stammen ursprünglich aus dem Arbeitsschutz und enthalten starke Filter, die zum Beispiel auch Feinstaub abhalten, aber auch Aerosole.

Erstere bieten bei korrektem Tragen sogar nach einer besonderen Reinigung* auch einen sehr guten Eigenschutz gegen das Coronavirus. Dafür müssen die Masken aber möglichst dicht an der Haut liegen - mit Bart so gut wie unmöglich. Zum weiteren Senken der Infektionszahlen trägt die sogenannte #bartabchallenge auf Facebook nun vielleicht bei. Eine humorvolle Mutprobe für langjährige Bartträger ist sie in jedem Fall. *echo24.de und merkur.de sind Teil des Ippen Digital Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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