Finale der Modewoche: Michalsky setzt auf Freiheit

„Sweet Freedom“ - unter diesem Motto stand Michalskys „Stylenite“ zum Finale der Modewoche. Und der Designer nahm sich erneut die Freiheit, nicht allzu magere Models auf den Laufsteg zu schicken.

Mit seiner „Stylenite“ hat Designer Michael Michalsky traditionell den Schlusspunkt der Modenschauen auf der Berlin Fashion Week gesetzt. Dabei blieb sich der Wahlberliner treu und zeigte den rund 1500 Gästen am Freitagabend im Tempodrom tragbare und feminine Kleidung. Ob Schuhe, Gürtel oder Jacke - immer setzte er zumindest einen kleinen Akzent in metallischem Silber. Das zog sich durch die komplette Kollektion mit dem Motto „Sweet Freedom“ - süße Freiheit -, bei der helle sommerliche Töne und knalliges Orange dominierten. Im Publikum saßen Promis wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Fußballer Christoph Metzelder, Musiker Michi Beck und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes.

Wie schon häufig schickte Michalsky auch diesmal keine allzu mageren Models auf den Laufsteg. Immer wieder blitzten unter den Blusen und Röcken auch weibliche Rundungen hervor. Und wie schon bei der Modewoche im Januar zeigte der Designer dem Publikum auch eine eigene Herrenkollektion. Am Ende gab es viel Applaus für Michalsky, der in silbernen Sneakern auf den Laufsteg kam. Die Kollektion solle den Wunsch nach Freiheit und der Möglichkeit, einen freien Lebensstil genießen zu können, widerspiegeln, hieß es in einer Mitteilung. Dabei denke Michalsky auch an seine Wahlheimat Berlin - er liebe das Gefühl, dort in einer Umgebung zu leben, die ihm Freiheit biete. Ein bisschen Freiheit in der Arbeit könnte auch das Preisgeld liefern, das das Modelabel Bobby Kolade am Freitag gewann. Der Designer habe den ersten Platz des Förderpreises „Start your Fashion Business“ erreicht und erhalte dafür   25 000 Euro, wie die Senatsverwaltung für Wirtschaft mitteilte.

Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) und Designerin Jette Joop überreichten dem Nachwuchs-Modeschöpfer die Auszeichnung in Berlin-Kreuzberg. „Berlin ist nicht nur eine Stadt erfolgreicher Modemessen, sondern auch vielversprechender Startups im Modebereich“, sagte Yzer. Der Wettbewerb helfe jungen Modemachern beim Aufbau ihres eigenen Labels und stärke zugleich den Fashion-Standort Berlin. Den zweiten Platz teilten sich Sopopular und das Designer-Duo Vonschwanenflügelpupke. (dpa)

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