Interview: Der Wildunger Onur Romanci über die „Millionärswahl“ - Sa., 22.45 Uhr, Pro 7

„Finale wäre eine Ehre“

Eins von vielen Talenten: Onur Romanci ist Kandidat bei der „Millionärswahl“ . Hier präsentiert er ein Selbstporträt vor der Wandelhalle in seiner Heimatstadt Bad Wildungen. Neben Zeichnen gehören auch Singen und Beatboxen zu seinen Hobbys. Foto: Schade

Am Samstag zählt’s für Onur Romanci. Der 16-Jährige will sich für das Finale der „Millionärswahl“ qualifizieren. Dabei wird er jedoch nicht wie die bisherigen Kandidaten live im Studio auftreten. Nach der vorzeitigen Absetzung der Show sendet Pro 7 nur eine zusammengeschnittene Präsentation.

Herr Romanci, was überwiegt? Die Enttäuschung über die abgesagte Live-Show oder die Anspannung vor dem Halbfinale?

Onur Romanci: Das ist geteilt. Ich hatte ja gedacht, dass ich Freitag live zu sehen bin und Freunde und Familie zugucken. Da bin ich etwas traurig. Aber ich habe die Hoffnung, dass ich es Samstag noch schaffen kann.

Die Sendung wurde wegen schlechter Quoten gekürzt. Wie fällt Ihr Urteil bislang aus?

Romanci: Da waren schon gute Auftritte dabei. Besonders den Auftritt von Ralf Zanders, der für sein Patenkind kämpft, fand ich mutig. Dass in der zweiten Sendung jemand vom Hanf-Verband gewonnen hat, fand ich nicht gut. Der Abstimmungsmodus gefiel mir übrigens auch nicht.

Wie werden Sie sich von den anderen Kandidaten abheben, wenn Sie es ins Finale schaffen?

Romanci: Ich bin Zeichner, Beatboxer und Sänger. Es war mal geplant, das alles zu vermischen, was sich als schwierig herausgestellt hat. Was ich jetzt auswähle, wird eine Überraschung. Es wäre aber eine Ehre, da aufzutreten und die Moderatoren zu treffen.

Es geht in der Show vor allem darum, Stimmen zu fangen. Haben Sie im Vorfeld viel Werbung für sich gemacht?

Romanci: Ich war auf Facebook aktiv und habe da Veranstaltungen erstellt. Dann habe ich das an meiner Schule verbreitet und noch ein paar Leute angerufen, damit die heute für mich abstimmen.

Wie sind Sie überhaupt auf die „Millionärswahl“ aufmerksam geworden?

Romanci: Ein Freund hat mir das in der Schulbücherei im Internet gezeigt. Da habe ich dann einfach mal Videos von mir gepostet und das hat den Leuten gefallen.

Als Jugendlicher hat man doch große Träume. Sie aber sagen, dass Sie mit dem Gewinn Ihre alte Schule unterstützen wollen. Ungewöhnlich, oder?

Romanci: An der Ense-Schule war ich Schulsprecher, hatte da eine schöne Zeit und kenne bis heute jeden da. Der Schule würde ich es einfach gönnen.

Von Lasse Deppe

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