Neuer Trend?

Flüchtlingseltern nennen erstes Kind "Angela Merkel"

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Der Thüringer Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz Dieter Lauinger (Bündnis 90/Die Grünen), spricht am 10.12.2015 im ehemaligen Wismut Krankenhaus in Gera mit den syrischen Asylbewerbern Alali Devav (31) und Jasmin AlKoran (26) und ihrer 15 Tage alten Tochter, die sie aus Dankbarkeit Angela Merkel genannt haben.

Duisburg - Das scheint ein echter Trend zu werden: Bereits zum zweiten Mal haben Flüchtlinge aus Dankbarkeit ihrem ersten Kind die Vornamen „Angela Merkel“ gegeben.

„Wir wollen uns bedanken, dass wir hier sein dürfen. Deutschland ist wie eine Mutter zu uns“, sagte Vater Mamon Alhamza aus Syrien der „Westdeutschen Allgemeinen“ (WAZ, Mittwoch). Das Standesamt der Stadt hatte mit dem Namen keine Probleme. „Der Name Angela Merkel ist möglich, wenn das Kindeswohl nicht gefährdet ist“, sagte ein Stadtsprecher.

Das Mädchen war am 27. Dezember in einem Duisburger Krankenhaus zur Welt gekommen. Die Familie ist seit rund drei Monaten in Deutschland und lebt in einer zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen in Duisburg. Sie wird demnächst einer Kommune zugewiesen.

Bereits Ende November vergangenen Jahres hatten eine syrische Asylbewerberin im thüringischen Gera sowie eine Frau aus Ghana den Namen der Bundeskanzlerin (CDU) für ihr Neugeborenes gewählt.

dpa

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