Zwischenfall am Frankfurter Flughafen

Syrer verhindert Abschiebung mit Nagelfeile

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Bundespolizei muss Abschiebung abbrechen

Am Mittwochmorgen hat am Frankfurter Flughafen ein Mann seine Abschiebung mit Hilfe einer Nagelfeile verhindert. Es war ihm gelungen, die Waffe mit an Bord der Maschine zu schmuggeln.

Frankfurt - Am Mittwochmorgen sollten am Frankfurter Flughafen ein 33-jähriger Mann und seine Familie nach Syrien abgeschoben werden. Doch plötzlich kam alles ganz anders: Der Mann zückte an Bord der Maschine eine Nagelfeile.

Flughafen Frankfurt: Der Einsatz begann wie Routine

Zunächst sah der Einsatz der Bundespolizei wie Routine aus, so berichtet es fnp.de*. Drei Beamte brachten einen Mann, seine Ehefrau sowie die drei Kinder an Bord einer Maschine mit Ziel Barcelona. Die Familie sollte dorthin abgeschoben werden. Plötzlich zog der Mann einen Gegenstand aus der Tasche, den die Beamten zunächst für ein Messer hielten. Laut Polizei war der Mann völlig aufgelöst und forderte, die Abschiebung von ihm und seiner Familie zu stoppen.

Flughafen Frankfurt: Nagelfeilen sind an Bord nicht erlaubt

Zwei der Beamten zogen daraufhin sofort ihre Waffen. Der dritte Beamte redete beruhigend auf den aufgebrachten Syrer ein - mit Erfolg. Der Mann ließ sich beruhigend und begleitete freiwillig die Polizisten aus dem Flugzeug. Erst nach der Festnahme stelle sich heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Messer um eine Nagelfeile gehandelt hatte.

Nun ermittelt die Polizei, wie der Mann die Feile mit an Bord des Fliegers bringen konnte, die sind nämlich an Bord von Flugzeugen nach wie vor verboten.

Indes meldet Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), dass die Zahl der Asylanträge in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen sind, so meldet es tz.de*.

fnp.de* und tz.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

ror

 

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