Hinweise auf möglichen Betrugsfall

Flugzeugabsturz: Deutscher Banker vermisst

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Wird nach einem Flugzeugabsturz in England vermisst: Der aus Rostock stammende Bankkaufmann Sascha Schornstein (36).

London - Zehn Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges vor der Küste Südenglands fehlt von dem deutschen Piloten weiterhin jede Spur. Die Polizei geht nun Hinweise auf einen möglichen Betrugsfall nach.

Der aus Rostock stammende Bankkaufmann Sascha Schornstein (36) war nach Angaben der britischen Polizei am 21. Juli in einer einmotorigen Cirrus-Propellermaschine von London nach Le Touquet in Frankreich gestartet. Das Flugzeug stürzte ab. Rettungskräfte fanden einige Wrackteile, Hinweise auf den Verbleib Schornsteins gab es jedoch nicht. Die Polizei ging zunächst von einem Vermisstenfall aus.

Allerdings würden Konten, Kreditkarten und Mobiltelefon des Vermissten auf Hinweise auf einen möglichen Betrugsfall überprüft, hieß es laut Mitteilung der Polizei. Schornsteins Ehefrau Yulia (21) setzte sich gegen Medienspekulationen zur Wehr, dass Ihr Ehemann den Unfall getürkt haben könnte. „Er war ein gewissenhafter Mensch“, sagte sie der Zeitung „Evening Standard“. Er habe keinen Grund gehabt, sich etwa abzusetzen. Sie seien glücklich gewesen und hätte auch keine Geldsorgen gehabt.

Die 21-Jährige will über eine Spendenaktion im Internet weitere Untersuchungen finanzieren, damit Taucher die Leiche ihres Mannes sowie Flugdaten aus dem Wrack im Meer bergen könnten. Die Behörden hatten die Suche bereits am Samstag beendet. Bislang sind laut Medienberichten lediglich etwa 15 Prozent des Wracks geborgen worden.

dpa

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