Waldbrände in Kalifornien

"Es wird brennen bis es regnet oder schneit"

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Ein Drittel der betroffenen Fläche ist inzwischen unter Kontrolle.

Washington - Bei den verheerenden Waldbränden in Kalifornien melden die Behörden Fortschritte. Bis das Feuer allerdings komplett gelöscht ist, wird es offenbar noch lange dauern.

Knapp zwei Wochen nach Beginn eines der größten Waldbrände in der Geschichte des US-Staates Kaliforniens hat die Feuerwehr etwa ein Drittel der betroffenen Fläche unter Kontrolle. Laut einem Bericht der „Los Angeles Times“ könnte es aber noch sehr lange dauern, bis der Brand in der Sierra Nevada komplett gelöscht sei. „Dieses Feuer wird bis zu den ersten Regenfällen brennen oder bis es schneit“, sagte ein Sprecher der US-Forstverwaltung.

Insgesamt kämpfen mehr als 4900 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Unterstützt werden sie von rund 20 Hubschraubern und mehr als 80 Planierraupen. Mittlerweile hat die verbrannte Fläche eine Größe von 817 Quadratkilometern - damit ist sie annähernd so groß wie Berlin.

Mit einem kontrollierten Gegenfeuer will die Feuerwehr verhindern, dass im berühmten Yosemite-Nationalpark ein noch größerer Schaden entsteht. Bislang blieb das Zentrum der Naturoase, die jährlich von mehr als vier Millionen Touristen besucht wird, verschont.

Waldbrände verwüsten den Yosemite-Park

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dpa

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