Abu Daud und das Olympia-Attentat von  1972

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Jahrelang wurde er weltweit gesucht, nun ist Abu Daud. der mutmaßliche Drahtzieher des blutigen Olympia-Anschlags von 1972 friedlich im Bett gestorben. Die Gewalt hielt er am Schluss für den falschen Weg, aber den Münchner Anschlag mit 17 Toten hat er nie bereut.
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Abu Daud, der mehr als 40 Decknamen gehabt haben soll, wurde am Samstag auf dem “Märtyrer-Friedhof“ im Flüchtlingslager Jarmuk bei Damaskus beigesetzt.
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Der fünffache Vater starb im Alter von 73 Jahren an Nierenversagen. Bereut hat er die Bluttat nie. Auch vor Gericht musste sich der lange weltweit gesuchte palästinensische Top- Terrorist, der eigentlich Mohammed Daud Audeh hieß, nicht verantworten.
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Am 5. September 1972 hatten acht palästinensische Terroristen der Gruppe “Schwarzer September“ das Quartier der Israelis im Olympischen Dorf (Pfeil) überfallen und elf Athleten in ihre Gewalt gebracht.
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Zwei Israelis, die sich widersetzten, wurden sofort erschossen.
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Die Terroristen der palästinensischen Gruppe "Schwarzer September" hatten die weltweite Medienberichterstattung über die Olympischen Spiele in ihr Kalkül einbezogen. Die ganze Welt sollte mit der Geiselnahme auf die Lage der Palästinenser aufmerksam gemacht werden. 
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Zum Sinnbild der Geiselnahme wurde das Foto eines maskierten palästinensischen Terroristen auf einem Balkon des olympischen Dorfes.
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Verhandlungen mit den Terroristen (rechts). Der Bürgermeister des Olympischen Dorfes Walther Tröger, NOK-Präsident Willi Daume, Polizeipräsident Manfred Schreiber, der Sicherheitschef der Olympischen Spiele, der bayerische Innenminister Bruno Merk und auch der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher boten sich als Ersatzgeiseln an. Dies wurde jedoch nicht akzeptiert.
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Die Münchner Polizei plante auch eine Befreiungsaktion. Mit Waffengewalt sollten die Israelis aus der Hand der Terroristen befreit werden.

München - Abu Daud und das Olympia-Attentat von  1972

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