Frankfurt am Main – das Manhattan in Deutschland

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Frankfurt hat nicht nur die schönste Skyline, sondern auch den größten stadteigenen Wald Deutschlands.

Die Frankfurter vergleichen ihre Stadt gerne mit New York und nennen sie stolz „Mainhattan“. Tatsächlich hat Frankfurt einiges mit der Schwester am Hudson River gemeinsam: die einzigartige Skyline, das ausgedehnte Grün und die Vielfalt der Bevölkerung. Hier erfahren Sie mehr über die Hessenmetropole.

Stadt der Gegensätze

Frankfurt am Main ist mit rund 680.000 Einwohnern eine Metropole im Kleinformat. Auf engstem Raum bietet die hessische Landeshauptstadt trotzdem so viel Abwechslung, wie kaum eine andere deutsche Großstadt. Einerseits recken sich futuristische Hochhäuser in die Höhe und vermitteln Großstadt-Flair. Anderseits erinnern die Fachwerkhäuser in der Altstadt und der größte stadteigene Wald der Bundesrepublik eher an eine ländliche Kulisse.

Unterschiedliche Kulturen prägen den Alltag Frankfurts. In der Mainmetropole leben Menschen aus 180 Nationalitäten. Fast ein Drittel der Einwohner hat keinen deutschen Pass. Der Ausländer-Anteil an der Gesamtbevölkerung ist der höchste aller deutschen Großstädte. Neben der Multikultur bewahrt sich die Stadt aber etwas Traditionelles. Zum Beispiel in den Apfelweinkneipen, wo man sich am Feierabend zum Schoppen trifft und Handkäs' isst.

Wirtschaftsstandort Frankfurt

Frankfurt ist Zentrum einer der produktivsten und dynamischsten Regionen Europas. Von den hundert größten Industrieunternehmen Deutschlands haben zwanzig ihren Firmenhauptsitz im Großraum Frankfurt. Der Standort ist dynamisch und effektiv. Die Arbeitslosenquote liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Im Stadtgebiet ist die Chemie der größte Industriezweig. Dank der Universität und verschiedener Forschungsinstitute gewinnt auch die Bio- und Gentechnologie eine immer stärkere Bedeutung.

Die geografisch zentrale Lage macht Frankfurt zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Ein wichtiger Arbeitgeber ist der Frankfurter Flughafen. Er ist nach London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle der drittgrößte Flughafen Europas und liegt im weltweiten Vergleich auf Rang neun.

Frankfurt als Finanz- und Messestadt

Frankfurt gilt zu Recht als deutsche Finanzmetropole: Rund 300 Banken sind hier beheimatet - von der Deutschen Bundesbank bis hin zur Europäischen Zentralbank. Auch die Deutsche Börse – der drittgrößten Wertpapierhandelsplatz der Welt – hat in der Mainmetropole ihren Standort.

Mit annähernd 40.000 Ausstellern und mehr als zwei Millionen Besuchern jährlich ist Frankfurt außerdem der größte Messeplatz in Europa. Rund fünfzig Messen stehen im Jahreskalender. Fast ein Drittel davon zählen zu den weltgrößten ihrer Branche, darunter die Internationale Automobilausstellung (IAA) und die Frankfurter Buchmesse.

Wohnen in Frankfurt

Die abwechslungsreiche Architekturlandschaft und die hohe Wirtschaftskraft der Banken- und Messestadt machen Frankfurt zum Wohnen attraktiv. Schöne und preisgünstige Mietwohnungen in Frankfurt am Main sind gefragt. Jährlich wächst die Stadt etwa um 7.000 Einwohner. Das Frankfurter Statistikamt hat ausgerechnet, dass die Einwohnerzahl der Stadt bis zum Jahr 2020 von 680.000 auf 725.000 steigen wird.

So schnell, wie Frankfurt Wohnungen braucht, kann nicht neu gebaut werden. Die Stadt zählt derzeit rund 360.000 Wohnungen – viel Platz für neue Wohnungen innerhalb der Stadtgrenzen gibt es nicht. Die Folge: Mieten schießen in die Höhe wie die Wolkenkratzer - aber nicht in jedem Viertel gleich stark.

Die höchsten Mieten sind im südlichen Westend fällig. Das Viertel mit den gediegenen Gründerzeitvillen liegt gleich am Fuße der Bankentürme. Mieter zahlen hier im Schnitt fast 17 Euro pro Quadratmeter. In den Stadtteilen Sachsenhausen und Gutleutviertel oder in der Innenstadt liegen die Mieten auch schon über 13 Euro pro Quadratmeter. In Rödelheim und Sossenheim wohnt es sich mit etwa acht Euro pro Quadratmeter noch relativ preisgünstig.

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