News-Ticker

Entwarnung in Frankfurt: Bombe ist entschärft, Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurück

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Die entschärfte Bombe liegt auf einem Lkw.

+++ Kampfmittelräumdienst entschärft Bombe +++ OB Feldmann dankt allen Beteiligten +++ Alle Infos zur Evakuierung und Entschärfung im News-Ticker.

  • Bombe erfolgreich entschärft
  • Keine Probleme bei der Evakuierung 
  • Polizei meldet Fund einer Weltkriegsbombe im Ostend
  • Evakuierungsbereich festgelegt - 16.500 Personen betroffen
  • Polizei bietet Bedürftigen Hilfstransporte an, Sonntag ab 6 Uhr verkehren Evakuierungs-Buslinien

(Von Sabine Schramek und Julia Lorenz)

Update, 20.35 Uhr: Wie haben die Frankfurter auf die Evakuierungen wegen der Bombenentschärfung reagiert? Stefan Behr war in der Stadt unterwegs und hat sich umgehört*.

Update, 16.35 Uhr: Die Bombe wurde abtransportiert. Sie ist etwa 1,5 Meter lang und damit kleiner als die Bombe von vor zwei Jahren. Für die Entschärfung mussten die Experten nicht wie geplant den Wasserstrahlschneider verwenden. Beide Zünder wurden stattdessen mit einer Raketenklemme ferngesteuert herausgedreht. Beim Entschärfen der beiden Zünder hat es jeweils Zischlaute wie bei einem Feuerwerk gegeben.

Update, 16.21 Uhr: In der Langen Straße und Sonnemannstraße stehen Menschen, die an der Sperrung beteiligt waren. Sie wirken erleichtert, zufrieden und enstpannt.

Update, 16.10 Uhr: Vor dem Katharinen-Krankenhaus in der Seckbacher Landstraße stehen im Augenblick ein Dutzend Rettungswagen aufgereiht. Sie warten nur noch auf die Freigabe, um mit der Rückführung der mobilitätseingeschränkten Personen zu beginnen. Die Rettungsdienste und Katastrophenschutzeinheiten werden wahrscheinlich noch bis in den späten Abend hinein im Einsatz sein.

Update, 16.05 Uhr: Der Zugverkehr rollt nach der Entschärfung wieder an, vereinzelt kann es aber noch zu Verspätungen kommen.

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Update, 16.00 Uhr: Nach erfolgreicher Entschärfung dankte Frankfurts OB Peter Feldmann allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Mein besonderer Dank geht an den Kampfmittelräumdienst, Polizei, Feuerwehr, Hilfsdienste und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Mein Dank geht auch an alle Einrichtungen der Stadt, die den Evakuierten den kostenlosen Eintritt in die offenen Museen und den Palmengarten ermöglicht haben.“ Der OB fügte hinzu: „Für den reibungslosen Ablauf danke ich auch den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Stadtteilen. Ich weiß, dass es für viele Menschen nicht einfach ist, ungeplant auf die eigene Wohnung zu verzichten.“

Auch Sicherheitsdezernent Markus Frank lobte die professionelle Zusammenarbeit von Kampfmittelräumdienst, Feuerwehr, Landespolizei und städtischen Behörden: „Die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Fachleute und zahlreichen Ehrenamtlichen, komplexe Aufgabenstellungen zügig und kompetent im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen zu lösen, ist in unserer Stadtgesellschaft beispielgebend und verdient höchsten Respekt, Anerkennung und Dank!“

Bombe in Frankfurt erfolgreich entschärft

Update, 15.45 Uhr: Das ging aber fix. Nach nur knapp zwei Stunden ist die Bombe entschärft. Die Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Wie die Feuerwehr mitteilt, bleibt der Röderbergweg im Bereich des August-Stunz-Zentrums noch gesperrt, damit die Rettungsdienste die von dort evakuierten Personen wieder geordnet zurückbringen können.

Update, 14.25 Uhr: Auch auf den Verkehr wirkt sich die Entschärfung aus. Fernzüge und S-Bahnen werden umgeleitet oder fahren Stationen in der Sperrzone nicht an. Nähere Informationen gibt es auf der Seite des Rhein-Main-Verkehrsverbunds. Auch die Schifffahrt auf dem Main soll zeitweise gestoppt werden.

Während der Entschärfung lässt die Deutsche Flugsicherung die nördlichste Landebahn des Frankfurter Flughafens sperren. Die Bahn sei dem Fundort der Bombe am nächsten. Dadurch komme es im Luftverkehr des Frankfurter Flughafens zu Verspätungen. „Da wird noch geflogen, aber mit reduzierter Kapazität“, sagte der Sprecher. Wie lange die Landebahn gesperrt sei, hänge von der Entschärfung ab. 

Bombe in Frankfurt: Entschärfung beginnt

Update, 13.45 Uhr: So, nun geht es endlich los. Nach Kontrollen und dem Flug eines mit Wärmebildkamera ausgestatteten Helikopters über die Sperrzone meldete die Polizei das Gebiet am frühen Nachmittag als geräumt. Damit kann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung beginnen. Die Experten wollen am frühen Nachmittag zunächst versuchen, mit einer Wasserstrahlschneideanlage den deformierten Bombenzünder unschädlich zu machen, wie ein Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt erläuterte. Danach werde entschieden, welche Technik beim zweiten Zünder zum Einsatz komme.

Update, 13.05 Uhr: Nun wird es wohl bald losgehen. Die Evakuierungstransporte sind abgeschlossen, jetzt fehlt nur noch die Freigabe durch die Polizei.

Update, 12.20 Uhr: Jetzt dürfte es bald so weit sein, es fehlen nur noch einige Transporte.

Update, 12.15 Uhr: Die Evakuierten, die Zuflucht im Zoo-Gesellschaftshaus suchen, müssen einen gelben Zettel ausfüllen, eine „Ausweis- und Bezugskarte“. Name, Adresse, Geburtsdatum, Beruf und Nationalität müssen sie dort angeben. Jeder bekommt eine Nummer zugeteilt. Eine Mitarbeiterin vom Deutschen Roten Kreuz erklärt: „Die Informationen brauchen wir, um zu wissen, wie viele Menschen hier sind. Dann können wir das Essen besser planen.“ Mit den Karten können sich die Evakuierten zum Mittagessen Suppe und Würstchen an der Essensausgabe holen. „Wir müssen aber auch wissen, wer sich hier im Gebäude aufhält.“ Sollte es zu einem Katastrophenfall kommen. Aber davon geht niemand aus.

Jetzt heißt’s warten: Menschen in der Sammelstelle des Roten Kreuzes außerhalb der Evakuierungszone.

Update, 12.05 Uhr: Um 12 Uhr sollte die Entschärfung ja eigentlich beginnen, doch ein klein wenig wird sie sich noch hinauszögern. Immer wieder kreist der Wärmebildhubschrauber über Straßen und Häuser. Am Boden sind 700 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr und bei der Organisation beschäftigt – 90 Prozent von ihnen arbeiten ehrenamtlich. Die Polizei hat „mehrere 100 Kräfte im Einsatz“, so Chantal Emch, Pressesprecherin der Polizei. Noch ist kein „go“ von der Polizei gekommen – immer noch halten sich offenbar Personen in der Sperrzone auf. Christoph Süß, Sprecher vom Regierungspräsidium Hessen, telefoniert häufig. Er ist zufrieden. „Am Fundort läuft bisher alles, wie geplant. Die Erde wurde entfernt, die Bombe liegt frei, das Gerät steht.“ Niemand weiß, wie lange es heute dauern wird. „Wenn die Evakuierung bald abgeschlossen ist und sich nichts Unerwartetes ergibt, schaffen wir das bis heute Abend“, erklärt Süß.

Ein Dankeschön der Polizei kommt über Twitter.

Bombe in Frankfurt: Viel los im Zoo-Gesellschaftshaus

Update, 12.00 Uhr:

Die Garderobe im Gesellschaftshaus ist zur Essenstheke geworden. Brot, Butter, Käse, Salami, Marmelade und Nusscreme werden gerne angenommen. Auch Kaffee gibt es reichlich für alle. Im ersten Stock steht ein Raum für Senioren zur Verfügung, im Erdgeschoss ist eine Sanitätsstation mit Feldbetten untergebracht. Allein vom DRK arbeiten hier heute 44 Personen. Franz Bachmann ist Leiter der Abteilung Suchdienst und schon 30 Jahre mit dabei. Rund 140 Personen sind hier, alle füllen beim Reinkommen eine Karte mit Name, Adresse, Geburtsdatum, Nationalität und Beruf aus. „Essen und Trinken ist jede Menge da und noch viele andere Sachen“, so Bachmann. Ein ganzer Raum ist voll mit Windeln, Binden, Buntstiften, Malblocks, Wundcreme, Uno, Brettspielen, Einmaldecken, Kissen, Laken, Zellstofftupfern, Spucknäpfen, Handtüchern und warmen Jacken. Sechs Europaletten sind prall gefüllt.

Der Evakuierungsbereich für die Bombe im Frankfurter Ostend.

Durch die Räume im Gesellschaftshaus wuseln die ehrenamtlichen Helfer, beantworten Fragen, begleiten Gehbehinderte und spielen mit Kindern. Im Foyer ist sogar die Heizung an, damit niemand friert. Mitarbeiter von der Wasserwacht trösten Familien, die mit ihren Kindern in den Zoo gehen wollen. „Der ist heute leider geschlossen“, ist alle paar Minuten die Auskunft an die, die vergeblich durch den Regen gekommen sind. Kinder pressen ihre Nasen an die Schaufensterscheibe des Zoo-Shops, das voller Kuscheltiere ist.

Zoo-Pressesprecherin Christine Kurrle tröstet auch immer wieder enttäuschte Kinder. „Das geht heute leider nicht anders, aber morgen sind alle Tiere wieder für Euch da“, sagt sie. Den Tieren gehe es gut. Das kühle Wetter genießen sie. Heute Morgen haben wir alle Tiere früher als sonst gefüttert. Die Menschenaffen würden bei dem Regenwetter ohnehin drinnen bleiben, die Huftiere fühlen sich wohl und die Pinguine genießen ihr Becken.“ Dass viele es offenbar nicht mitbekommen haben, dass der Zoo heute geschlossen bleibt, kann sie sich nur damit erklären, dass sie wohl dachten, dass das Zentrum im Gesellschaftshaus gleichbedeutend mit Zoo sei. „Informiert wurde wirklich umfassend und überall.“

Im Großen Saal spielen Kinder Karten und Fangen, Erwachsene legen ihre Köpfe auf die Arme, schlafen und dösen. Andere unterhalten sich oder chatten auf dem Handy. Man munkelt, dass es bald Würstchen gibt. Bis dahin knabbern die Leute Schokolade, Pfirsiche und Bananen. Die Stimmung ist entspannt. Die Menschen warten geduldig. Auch die Ehrenamtlichen Helfer und Berufskräfte. Vom Regierungspräsidium, von der Feuerwehr, der Polizei, vom THW und DLGR, dem DRK, den Johannitern und Maltesern und vom ASB. Manche gehen spazieren, neue kommen. Fremde plaudern miteinander und scheinen neue Freundschaften zu knüpfen.

Bombe in Frankfurt: Probleme mit den Gutscheinen

Update, 11.55 Uhr: Was ist eigentlich mit den Gutscheinen für all diejenigen, die aufgrund der Bombenentschärfung ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen? Die städtischen Museen hatten ja für heute Eintritt angeboten. Doch offenbar haben die Gutscheine, die per Hauswurfsendung an die betroffenen Haushalte verteilt wurden, nicht alle Adressaten erreicht. Twitter-Nutzer @GallusGebabbel hat sich über den Kurznachrichtendienst an die Stadt Frankfurt gewandt: „Hat ja mega geklappt mit den Gutscheinen für die Evakuierungszone. Hauptsache überall groß ankündigen..“ Doch wie @SarahJayC feststellt, kann man sie laut Stadt Frankfurt heute an der Hauptpforte beim Römer abholen.

Update, 11.15 Uhr: Die letzten Vorbereitungen zur Entschärfung der Weltkriegsbombe liegen im Zeitplan. Noch immer überprüft die Polizei, ob alle 16.500 Menschen in der Sperrzone ihre Wohnungen wie geplant verlassen haben. „Bisher läuft es sehr gut“, sagte eine Polizeisprecherin. Zwar seien einige Bewohner noch zu Hause angetroffen worden, aber „die waren dann gerade im Begriff zu gehen“. Die Kontrolle des geräumten Bereichs wollen Behörden am späten Vormittag abschließen. „Wenn es weiter so läuft, schaffen wir das“, sagte die Sprecherin.

Bombe in Frankfurt: Hubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz

Auch bei der Feuerwehr läuft bisher alles nach Plan: „Die Transporte der mobilitätseingeschränkten Personen zur #Evakuierung #Weltkriegsbombe #Ostend sind im vollen Gang. Alles läuft geordnet ab“, schrieb sie auf Twitter.

Update, 10.25 Uhr: Haben alle Bewohner das Sperrgebiet verlassen? Um das zu überprüfen, kreist nun ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera über das Ostend. Sollten sich noch Menschen dort aufhalten, können sie auf diese Art entdeckt werden.

Mit einer Wärmebildkamera sucht ein Polizeihubschrauber aus der Luft nach Menschen, die ihre Wohungen innerhalb der Evakuierungszone noch nicht verlassen haben.

Update, 10.20 Uhr: An einem Tisch mitten in der Notunterkunft sitzen Conny von Schumann und Sigrid Schaar. Sie tragen lilafarbene Westen mit der Aufschrift Notfallseelsorge. „Wir sind für diejenigen da, denen es schlecht geht. Für Ihre Seele“ sagt von Schumann. „Wir bieten uns zum Zuhören an.“ Für ältere Menschen, die als Kinder den Krieg erlebt haben, damals ihre Häuser räumen mussten. Oder für Kriegsflüchtlinge, die bei dem Wort Bombe Angst bekommen. Wenn das Frühstück vorbei ist, wollen sie durch den großen Raum gehen, Menschen ansprechen, die alleine in einer Ecke sitzen.

Bombe in Frankfurt: Evakuierung läuft nach Plan

Update, 9.56 Uhr: Laut Polizei läuft die Evakuierung nach Plan: „Wir kommen gut voran.“

Update, 9.45 Uhr: Das Zoo-Gesellschaftshaus (Alfred-Brehm-Platz 16) ist schon gut gefüllt. Gut 200 Leute halten sich derzeit hier auf, Senioren und Rollstuhlfahrer vor allem, die von THW, Rotem Kreuz und Johannitern gebracht werden. Vor Ort ist auch Kathrina Diercks (27), die gerade erst im Juni vom Hamburg nach Sachsenhausen gezogen ist und jetzt gleich einen richtig aufregenden Tag erlebt. Tja, in Frankfurt ist halt immer was los. Bei ihr zu Besuch ist Benedikt Missal (28), der schon morgen nach Würzburg weiterfährt. Beide sind mit dem Reiseführer „Frankfurt zu Fuß“ bewaffnet. Ein Tag wie heute ist eben eine gute Gelegenheit, die Stadt mal richtig kennen zu lernen.

Update, 9.20 Uhr: Traurige Gesichter vor dem Eingang des Zoos: Nicht jeder hat mitbekommen, dass der Tierpark heute verschlossen bleibt. „ich will aber da rein“ sagt ein kleines Mädchen und stampft mit dem Fuß auf. Die Eltern erklären, dass das aber nicht geht. Sie wollen in den Opel-Zoo nach Kronberg fahren. Eva Holl hingegen hat spontan entschieden, mit ihren beiden Kindern, eins und fünf Jahre alt, frühstücken zu gehen. „Und dann fällt uns schon noch was anderes Schönes ein.“ Viel lieber hätten sie sich aber die Löwen im Zoo angeschaut.

Update, 9.00 Uhr: Immer mehr Menschen strömen ins Zoo-Gesellschaftshaus. Familien mit Kindern, junge Leute, alte. Schnell werden noch mehr Tische und Bänke aufgebaut. Es gibt Kaffee, Wasser, Tee, Brot mit Wurst oder Käse und Obst. Für die Kinder gibt es Windeln und Spiele.

Update, 8.55 Uhr: Hupps, da will ein Radler in die Rückertstraße, darf er aber nicht. „Nein, nein, sofort umdrehen“, ruft ein Polizist. Der Radler tut wie befohlen, verliert dabei fast eine Wasserflasche, der hilfsbereite Polizist ist zur Stelle, gibt ihm die Flasche und erklärt ihm, wo er langfahren kann. Auch ein Jogger muss heute mal die große Runde machen.

Update, 8.45 Uhr: „Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir jeden Tag offen gehabt, heute ist der erste Tag, an dem wir schließen mussten“, sagt die Sprecherin des Frankfurter Zoos. Den Tieren gehe es gut, sie seien früh am Morgen von den Pflegern gefüttert worden. „Für sie ist es ein ganz gewöhnlicher Tag.“ Die Menschenaffen und Huftiere müssen in ihren Häusern bleiben. „Es ist gut, dass es heute nicht so heiß ist.“

Bombe in Frankfurt: Spengstoffanteil beträgt 145 Kilogramm

Update, 8.40 Uhr: Die eigentliche Entschärfung soll in den Mittagsstunden beginnen. Dafür sind laut René Bennert vom Kampfmittelräumdienst etwa vier Stunden eingeplant. Dabei sollen die stark deformierten Zünder der Bombe mit einem Wasserstrahlschneider herausgeschnitten werden. Der Sprengstoffanteil beträgt 145 Kilogramm.

Update, 8.38 Uhr: Irrtum, die Wohnungen und Häuser sind doch noch nicht alle leer. Die Beamten bitten dann die Bewohner freundlich, das Sperrgebiet zu verlassen. Das läuft reibungslos, auch wenn manch einer noch recht schlaftrunken ist. 

Update, 8.35 Uhr: Bis 8 Uhr sollten alle Bewohner ihre Wohnungen verlassen haben. Nun wird kontrolliert, ob das auch tatsächlich der Fall ist. Insgesamt müssen mehr als 1000 Objekte überprüft werden. Dabei gehen die Beamten äußert penibel vor. Sie gehen von Haus zu Haus und stellen sicher, dass auch wirklich niemand mehr sich in der Sperrzone befindet. Tatsächlich ist dort wohl alles leer, jedenfalls ist niemand mehr dort zu sehen. Einsatzwagen der Malteser und Johanniter sind unterwegs, VGF-Fahrzeuge versperren sie Straßenbahngleise, damit nicht aus Versehen jemand falsch abbiegt.

Update, 8.25 Uhr:So langsam kommt Schwung in die Evakuierung. Die Menschen verlassen ihre Häuser, bepackt mit Rollkoffern, großen Taschen oder Rucksäcken. Dazu gehören auch Lilly und Ralph. Sie wollten eigentlich bei einer Freundin übernachten, doch die hatte ihnen den falschen Wohnungsschlüssel gegeben. Also haben sie doch zu Hause übernachtet und mussten früh raus. „Jetzt gehen wir erst mal spazieren, um wach zu werden und dann in Bornheim frühstücken.“ Anschließend wollen sie den Gutschein für die Museen einlösen, die alle Betroffenen im Briefkasten hatten.

Update, 8.20 Uhr: Lustige Szene am Rande: Das Pilsstübchen am Zoo ist prall gefüllt. Draußen fordert die Polizei die Menschen auf, die Sperrzone zu verlassen. „Das gilt auch für alle Leute im Pilsstübchen.“ Na, da weiß der Chef aber was anderes, geht also raus, quatscht mit einem Beamten, kommt zurück, lachend. „Okay, weitermachen“, ruft nun die Polizei draußen, das Pilsstübchen liegt nämlich tatsächlich direkt außerhalb der Sperrzone. 

Update, 8.10 Uhr: Inzwischen sind die Straßensperren überall aufgebaut worden. Nun ist die Polizei unterwegs und überprüft die Wohnungen. 

Die Straßen sind natürlich voller Autos, die Straßenbahnen fahren zum teil noch. Eine Familie ist unterwegs. „Wo ist der Papa“, ruft die kleine Tochter. Zum Glück ist der nicht weit, auf der anderen Straßenseite nämlich, wie die Mutter sagt.

Update, 8.00 Uhr: René Bennert freut sich über das Wetter: „Ist klasse.“ Am vergangenen Sonntag musste er nämlich bei 39 Grad eine Bombe entschärfen, das war weniger schön. Sobald die Sperrzone frei ist, wird die Bombe, die drei Meter tief unter Sand liegt, vorsichtig ausbuddeln. 

Update, 7.30 Uhr: Rettungswagen rasten mit Blaulicht hinter der Baustelle vorbei. Zwei Polizeimotorräder fahren hinterher. Der Feuerwehr-Container wird aufgeladen. In Kürze wird René Bennert die Entschärfung erklären.

Frankfurt: Evakuierung läuft

Update, 7.15 Uhr: Durchsagen der Polizei mit Lautsprecher. „Guten Morgen. Bitte verlassen Sie Ihre Wohnungen. Bis 8 Uhr müssen alle die Sperrzone verlassen haben.“

Ein Feuerwehrmann rollt blaues Kabel auf. Bomebenentschräfer René Bennert ist hochkonzentriert. Um 12 Uhr soll entschärft werden. Der Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt erklärt das eingespielte Team. Acht Leute arbeiten mit, zwei davon sind Entschärfer. „Es müssen noch viele Vorbereitungen getroffen werden.“

René Bennert vom Kampfmittelräumdienst.

Bennert hat die Bombe einmal in Augenschein genommen. Es werden Wasserstrahlschneider für zwei Zünder genutzt. Die Männer gehen dann in Deckung und steuern fern. Die beiden Zünder werden nacheinander gezündet.

Update, 7.05 Uhr: Der Wagen vom Kampfmittelräumdienst Tauber ist angekommen, Polizei, Entstördienst und René Bennert, der die Bombe entschärfen wird. Alle besprechen sich. Ein Schwalbenschwarm fliegt über die mit rotem Sand abgedeckten Bombe.

Update, 7. Juli, 6.55 Uhr: Um 5.20 Uhr fahren die ersten Streifenwagen an der U-Bahn-Station Ostend vorbei. Die Bahnen sind fast leer, ein paar müde Leute steigen aus. Direkt am Bauzaun vor dem Bombenfundort parken ein Transporter und ein Kleinlaster. Musiker laden ihre Geräte vom Festival um. „Zum Glück sind wir um 8 Uhr hier weg, sonst würden wir evakuiert“, sagt einer.

Ein Feuerwehr-Container steht hinter weiß-rotem Absperrband. „AB Aufenthalt“ steht drauf. Polizisten warten im Streifenwagen. Am Fundort markiert eine Holzpalette die Stelle neben einem kleinen Bagger. Ein Rohr schaut raus.

Update, 15.31 Uhr: Die Feuerwehr rät allen von der Evakuierung Betroffenen, wichtige persönliche Dokumente wie Personalausweis, Führerschein oder medizinische Unterlagen mitzunehmen. Auch notwendige Medikamente sollten unbedingt eingepackt werden. Haustiere könnten dagegen in den Wohnungen bleiben. Dann solle aber auf jeden Fall sichergestellt werden, dass sie auch dann genug Futter und Wasser haben, falls sich die Rückkehr ihrer Besitzer verzögern sollte. 

Frankfurt: Sprengkörper hat zwei mechanische Zünder

Nach bisherigen Angaben des Regierungspräsidiums Darmstadt hat der Sprengkörper zwei mechanische Zünder an Kopf und Heck. Der Sprengstoffanteil sei mit 145 Kilogramm zwar etwas geringer als bei anderen Sprengbomben, aber dafür gebe es bei dieser Bombe mehr Splitter. Voraussichtlich soll die Bombe mit einer Wasserstrahl-Schneideanlage unschädlich gemacht werden. Da der Blindgänger kopfüber im Boden steckt, könnte es schwierig werden, an den Kopfzünder zu gelangen.

Update, 11:50 Uhr: In Frankfurt haben die Vorbereitungen für die Entschärfung einer 500 Kilo schweren Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Laut der Feuerwehr wurden am Samstagmorgen die ersten Bewohner aus einem Pflegeheim verlegt, das in dem geplanten Evakuierungsgebiet liegt. Helfer brachten unter anderem 25 Wachkomapatienten in andere Heime und Krankenhäuser.

"Die Verlegung ist problemlos angelaufen", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die übrigen rund 16 500 Anwohner in der aus Sicherheitsgründen eingerichteten Sperrzone müssen ihre Wohnungen bis Sonntagmorgen um 8 Uhr verlassen. Die eigentliche Entschärfung soll am Sonntagmittag beginnen.

Einer von insgesamt 25 Wachkomapatienten wird im Vorfeld der für morgen geplanten Entschärfung einer Weltkriegsbombe von Rettungskräften aus einem Pflegeheim gebracht und in einen Krankenwagen geschoben.

Update, 6. Juli, 10:45 Uhr: Experten des Kampfmittelräumdienstes wollen an diesem Sonntag in Frankfurt die 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen. Bei der letzten Bombenentschärfung in Frankfurt gab es Probleme mit Anwohnern, die partout ihre Wohnungen nicht verlassen wollten. Droht nun neuer Ärger?

Bombe in Frankfurt: Umkreis von 1000 Metern gesperrt

Update, 5. Juli, 11:25 Uhr: Um 8 Uhr darf sich niemand mehr im Umkreis von 1000 Metern rund um den Fundort einer 500-Kilo Weltkriegsbombe aufhalten. Auch der Zoo hat geschlossen, damit der Knall einer eventuellen Explosion bei der Entschärfung nicht zu Panik bei Mensch und Tier führt. Die Evakuierung soll bis 8 Uhr abgeschlossen sein und wird ab 6 Uhr durch zusätzliche Evakuierungs-Buslinien unterstützt. Um 18 Uhr soll die Entschärfung vorbei sein.

Update, 4. Juli, 13:10 Uhr: Nicht nur der Fern-, auch der Nahverkehr ist wohl von der Bombenentschärfung betroffen. Laut dem Rhein-Main-Verkehrsbund und der Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft werden am Sonntag zwischen 12 Uhr und 17 Uhr Verbindungen zwischen Frankfurt und Hanau gesperrt werden. Das betrifft vor allem den S-Bahn- und Regionalverkehr. Bereits ab 8 Uhr werden die Stationen Ostendstraße, Mühlberg und Frankfurt Ost von S-Bahnen nicht mehr angefahren, da sie direkt in der Evakuierungszone liegen.

Update, 3. Juli, 11:40 Uhr: Hilfsbedürftige haben die Möglichkeit, sich für einen Transport aus den Wohnungen anzumelden. Dazu muss man nur ein Anmeldeformular ausfüllen, dass Sie hier finden können. 

Update, 16:50 Uhr: Anwohner der betroffenen Gebäude erhalten am Sonntag freien Eintritt in die städtischen Museen, kündigte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) an. Auch die Einsatzkräfte sollen einen Gutschein für einen Besuch bekommen. Die entsprechenden Gutscheine werden in den nächsten Tagen in die Briefkästen der Anwohner verteilt werden. 

Evakuierung: Freier Eintritt in Museen 

Update, 2. Juli, 09:15 Uhr: Von der Evakuierung sind etwa 16.500 Personen betroffen. Darunter zum Teil höchst pflegebedürftige Personen aus einem Pflegeheim, die mit Rettungswagen in andere, gleichwertige Einrichtungen oder in Krankenhäuser gebracht werden müssen. Nach derzeitiger Planung wird dies bereits im Laufe des Samstags erfolgen. 

Von den Sperrungen sind besondere Objekte, wie die Europäische Zentralbank, die Osthafenbrücke, das 5. Polizeirevier, der Ostbahnhof, die Bahntrassen der nord- und südmainischen Eisenbahn, die S-Bahnhöfe Ostend und Mühlberg, die U-Bahnstation Ostbahnhof und verschiedene Straßenbahnlinien betroffen. Auch der Zoo hat ganztätig geschlossen. Alle Personen in dem zu evakuierenden Bereich, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind, müssen gemäß Allgemeinverfügung des Ordnungsamtes hierzu am Sonntag, 07. Juli 2019, bis 08:00 Uhr ihre Wohnung sowie den gesamten, auf dem Plan markierten Bereich verlassen haben.

Evakuierung: Betreuungsstelle eingerichtet

Für die von der Evakuierung betroffenen Personen wird im Zoogesellschaftshaus, Alfred-Brehm-Platz 16, 60316 Frankfurt am Main eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese ist am Sonntag, 7. Juli 2019 ab 07:00 Uhr geöffnet. Sobald die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, wird der Evakuierungsbereich durch die Polizei kontrolliert. Über die Dauer der Entschärfung können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Das Ende der Sperrungen, das für voraussichtlich 18:00 Uhr zu erwarten ist, wird durch Rundfunkdurchsagen sowie über die Social Media-Kanäle bekannt gegeben. Ab 8:00 Uhr wird der öffentliche Nahverkehr (U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse) in dem betroffenen Bereich eingestellt. Über Ausfälle, Fahrplanänderungen und Sperrungen informieren die jeweiligen Verkehrsbetriebe über deren Kanäle eigenständig.

Unter dem Schirm liegt die Bombe, die bei Bauarbeiten im Frankfurter Ostend gefunden wurde.

Bombe im Ostend: Die Evakuierungszone steht fest

Update, 28. Juni, 13.55 Uhr: Noch ist unklar, wie viele Menschen am 7. Juli (Sonntag) ihre Wohnungen verlassen müssen. Vor allem wie Menschen, die körperlich oder geistig beeinträchtigt sind, sicher aus der Gefahrenzone gebracht werden können, ist heute Thema bei der Frankfurter Feuerwehr. Aktuell sitzen die Experten zusammen und gehen alle Möglichkeiten durch.

Bombe im Ostend: Entschärfung hat Auswirkungen auf Fernverkehr der DB

Update, 27. Juni, 10.22 Uhr: Die gute Nachricht: Die Feuerwehr Frankfurt hat ausreichend Zeit, die Bombenentschärfung im Hafenpark zu planen und vorzubereiten, die schlechte Nachricht: Am 7.Juli (Sonntag) müssen Tausende Frankfurter ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr bittet die betroffenen Anwohner, sich hinsichtlich der Evakuierungspläne selbstständig auf dem Laufenden zu halten und sich idealerweise auch mit den Nachbarn diesbezüglich auszutauschen. 

Fest steht bisher, dass die beiden Bahnstrecken, die Südroute über Offenbach zum Frankfurter Hauptbahnhof sowie die Strecke über Maintal für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt werden. Auch der Schiffsverkehr wird dann eingestellt sein. Der genaue Zeitplan werde am Freitag feststehen, so ein Pressesprecher der Feuerwehr Frankfurt. Aktuell plane man mit den betroffenen Pflegeheimen und Hotelbetrieben die Abläufe der Evakuierung. 

Bombe im Osthafen: Keine akute Gefahr

Und es gibt noch eine gute Nachricht hat die Frankfurter Feuerwehr: Die Bombe liege stabil und von ihr gehe keine akute Gefahr aus. Außerdem sei dieses Exemplar mit seinen 500 Kilo sehr viel kleiner, als die letzte größere Bombe, die 2017 im Frankfurter Nordend gefunden wurde. Die Entschärfung hatte damals zur deutschlandweit umfangreichsten Evakuierung eines Stadtgebietes seit Ende des Zweiten Weltkrieges geführt. 

Der Evakuierungsbereich für die Bombe im Frankfurter Ostend.


Update, 26. Juni, 18.21 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst hat die Evakuierungszone für die Entschärfung der Bombe am 7. Juli festgelegt.

Die Evakuierungsradius rund um die Fundstelle in der Eytelweinstraße beträgt etwa einen Kilometer. Die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr teilt die Polizei am Tag der Entschärfung mit.

Update, 20:38 Uhr: Laut Polizeisprecher Manfred Füllhardt müssten sich nun die Experten des Kampfmittelräumdienstes und der Feuerwehr über das weitere Vorgehen abstimmen. 

Die Bombe werde bis zum angesetzten Termin der Entschärfung am 07. Juli bewacht, sagte Füllhardt auf Nachfrage der FR. Von der Bombe gehe keine Gefahr aus. Eine Evakuierung der nahe gelegenen EZB sei nicht nötig gewesen.

Bombe in Frankfurt Ostend soll am 07. Juli entschärft werden

Update, 18:55 Uhr: Die Feuerwehr Frankfurt hat die Entschärfung der Bombe für den 07. Juli angekündigt. Es seien umfangreiche Vorplanungen notwendig, bevor mit der Sicherung des Sprengkörpers begonnen werden könne. In die Planungen einfließen werden nach Angaben der Feuerwehr geplante Großveranstaltungen, der baldige Ferienbeginn in Hessen und die Wetterlage.

Die Anwohner müssen sich für die Entschärfung wohl auf Evakuierungsmaßnahmen einstellen. Die Feuerwehr gab bekannt, so schnell wie möglich über die Einrichtung und Ausdehnung einer möglichen Evakuierungszone zu informieren.

Update, 17:20 Uhr: Und noch eine Bombe im Rhein-Main-Gebiet. In Hanau wurde ebenfalls bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe entdeckt. Laut mehreren Medien handelt es sich dabei aber um einen deutlich kleineren Blindgänger, der ebenfalls in den nächsten Tagen entschärft werden soll.

Update 17:00 Uhr: Zwar ist die Sperrung der Bahnhöfe Frankfurt-Süd und Frankfurt-Ost wieder aufgehoben, die Fahrgäste müssen aber nach wie vor mit Verspätungen rechnen. Das teilte die Bundespolizei Koblenz mit, die für die Bahnstrecken in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zuständig sind. Mögliche Verspätungen betreffen vor allem die zahlreichen Pendler auf dem Nachhauseweg.

Bombe in Frankfurt - Polizei gibt Entwarnung

Update, 16:55 Uhr: In den kommenden Tagen will die Polizei Informationen über die Entschärfung bekannt geben. 

Update, 16:45 Uhr: Laut Informationen der Hessenschau handelt es sich um eine 500 Kilogramm schwere Bombe. Der Sprengkörper wäre damit doppelt so groß wie die Bombe, die unlängst in Limburg explodierte und einen Riesenkrater in den Boden riss.

Update, 16.35 Uhr: Die Polizei gibt Entwarnung. Von der Bombe geht zunächst keine unmittelbare Gefahr aus. Die Absperrung des Hafenparks ist aufgehoben. Auch die Bahnstrecken sind wieder frei. Unklar ist weiterhin, wann die Entschärfung der Bombe stattfinden soll. Es scheint sich aber 

Im Frankfurter Ostend ist auf einer Baustelle im Bereich Eytelweinstraße/Mayfarthstraße eine Weltkriegsbombe gefunden worden.

Update, 16:10 Uhr: Laut dem RMV sind auch Regionalzüge von der Sperrung betroffen. Die Züge mit der Kennzeichnung RE54, RB58 und RE59 müssen über Offenbach umgeleitet werden. Das teilte der RMV auf seiner Website mit.

Update, 25. Juni, 16:01 Uhr: Auch der S-Bahnverkehr ist von dem Bombenfund betroffen. Wie die Polizei mitteilt, ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen Frankfurt-Ost und Frankfurt-Süd gesperrt. 

Im Frankfurter Ostend ist in einer Baustelle eine Weltkriegsbombe aufgetaucht. Der Fundort befindet sich in der Nähe des Hafenparks und der Europäischen Zentralbank. Der Hafenpark wurde von der Polizei bis auf weiteres gesperrt.

Bombe in Frankfurt muss vom Kampfmittelräumdienst begutachtet werden

Laut Frankfurter Polizei ist der Kampfmittelräumdienst aus Darmstadt unterwegs, um zu klären, um welche Art von Sprengmittel es sich handelt. 

Von der Sperrung zunächst nicht betroffen ist die Zufahrt zur Honsellbrücke über die Honsellstraße. Das teilte die Polizei per Tweet mit. Mehr in Kürze.

Im April diesen Jahres wurde unweit vom jetzigen Fundort eine Bombe im Main entdeckt und kontrolliert gesprengt. 

(red)

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