Ermittler: Gezielter Anschlag auf US-Armee

Frankfurt - Die Schießerei am Frankfurter Flughafen mit zwei toten US-Soldaten war laut eines Medienberichts ein gezielter Anschlag auf die US-Armee. Das gehe aus Ermittlerkreisen hervor.

Die tödlichen Schüsse am Frankfurter Flughafenam Mittwoch waren nach Informationen von “Spiegel Online“ offenbar gezielt gegen die US-Armee gerichtet. Der mutmaßliche Täter soll größere Mengen Munition bei sich gehabt haben. Zwei Soldaten starben, zwei weitere wurden verletzt.

Wie “Spiegel Online“ aus Sicherheitskreisen erfuhr, war der 21-jährige Schütze in den Bus mit den US-Soldaten eingestiegen und hatte aus einer Pistole das Feuer eröffnet.

Tödliche Schießerei am Frankfurter Flughafen

Tödliche Schießerei am Frankfurter Flughafen

Erste Meldungen, es habe sich um einen Streit in dem Bus gehandelt, haben sich nach Angaben der Behörden zunächst nicht bestätigt. Vielmehr sprächen erste Ermittlungen für eine gezielte Tat des Mannes, der aus dem Kosovo stammt. Polizei und Innenministerium in Hessen wollten die Meldung am Abend nicht bestätigen.

Etliche Male habe der Schütze abgedrückt, teilt die Polizei mit. Er soll neben der Tatwaffe auch eine größere Menge Munition bei sich gehabt haben.

Ranghohe Ermittler hielten sich am Mittwochabend noch mit klaren Einschätzungen zurück. Ein terroristischer Hintergrund des Kosovo-Albaners werde intensiv geprüft.

“Allein dass sich jemand mit einer Waffe in der Nähe des Flughafens aufhält, ist sicher kein Zufall“, sagte ein Ermittler, der an dem Fall arbeitet. “Es kann sich um einen verwirrten Einzeltäter handeln, aber durchaus auch um ein Mitglied einer organisierten Gruppe.“

dapd

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