Junge Nigerianerinnen wurden Opfer

Frankfurt: Frauen mit Voodoo-Zauber zur Prostitution gezwungen

Frankfurt. Hexenrituale und gruselige Puppen: Sie sollen vier junge Nigerianerinnen mit Voodoo-Schwüren bedroht und damit zur Prostitution gezwungen haben - deshalb stehen ein Mann und zwei Frauen (ebenfalls aus Nigeria) seit Montag in Frankfurt vor Gericht.

Der 29-Jährige und die beiden Frauen, 26 und 28 Jahre alt, haben nach Ansicht der Anklage die jungen Frauen zum Gehorsam gezwungen, indem sie ihnen ein "rastloses Leben ohne Ruhe" und "ewige Periode" ankündigten. Die zwischen 18 und 20 Jahre alten Frauen arbeiteten dann in Bordellen in ganz Hessen.

Die Angeklagten wurden Anfang des Jahres nach einer Überprüfung eines Frankfurter Bordells festgenommen. Am ersten Prozesstag schwiegen die Angeklagten, für die kommenden Verhandlungstage aber kündigten ihre Verteidiger Aussagen an. Die Beweisaufnahme soll bis November dauern.

Vor drei Jahren wurden in einem ähnlichen Fall in Frankfurt vier Menschen zu mehrjähriger Haft verurteilt, weil sie Nigerianerinnen mit Voodoo-Zauber in deutschen Bordellen ausgebeutet hatten. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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