Polizei sucht Zeugen

Schaurige Szenen: Stark blutender Mann wird aus Kleinwagen vor Krankenhaus geworfen - Auto rast davon

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Ein Mann mit einer Schussverletzung wurde im Krankenhaus in Frankfurt eingeliefert. 

Ein schwerverletzter Mann wird vor dem Krankenhaus aus einem Kleinwagen "geworfen". Alles geht schnell, der Wagen rast davon. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Frankfurt - Dieser Vorfall am Krankenhaus Frankfurt erinnert an einen Krimi aus Hollywood, wie extratipp.com* berichtet. Gegen 23 Uhr am Sonntagabend (24.Juni 2018) braust ein Kleinwagen vor das Krankenhaus Frankfurt. Die Türen öffnen sich, ein stark blutender Mann steigt aus dem Auto. Der Kleinwagen rast davon und lässt den Schwerverletzten alleine zurück. 

Mitarbeiter des Frankfurter Krankenhauses beaobachten die surrealen Szenen und eilen dem Blutenden zur Hilfe. Er kommt sofort in den OP, denn: In der linken Wade steckt eine Kugel im Bein des 33-Jährigen. Der Mann wird operiert, Lebensgefahr besteht nicht. Die Verletzung stammt wohl von einer Schusswaffe, wie die Polizei Frankfurt am am späten Monatgabend mitteit. Die Beamten der Kripo haben den Fall an sich gezogen und suchen nun nach Zeugen des Vorfalls. 

  • Wer hat am Sonntagabend in Frankfurt möglicherwiese einen Schusswechsel gehört? 
  • Hat jemand beobachtet, wie eine Person ein blutverschmiertes Auto reinigt? 
  • Oder kennt jemand eine Person mit einem Auto, welcher seit Sonntagabend im Innenraum blutverschmiert ist?

Zeugen können sich direkt an die Frankfurter Kriminalpolizei wenden. Telefonnummer 069/755-53111. Im April dieses Jahres mussten die Beamten in Frankfurt einen Mord im Rotlichtmilieu aufklären. Der Mord im Niddapark sorgte deutschlandweit für Aufsehen. Ob der 33-Jährige ebenfalls mit der Frankfurter Rotlichtszene zu tun hat, müssen die Beamten nun ermitteln. 

"Es gibt erste Zeugenhinweise, die nun geprüft werden", so ein Polizeisprecher gegenüber extratipp.com*. Ob es Videoaufnahmen des Vorfalls gibt, konnte der Sprecher nicht sagen. Der 33-Jährige will sich bislang nicht zu seiner Schussverletzung äußern, was die Ermittlungen der Polizei erschwert. "Wir können den Mann nicht festhalten, weil wir ihm nichts vorwerfen können."

Matthias Kernstock

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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