Unter Drogeneinfluss

Vier Menschen sterben bei Feuer - die mutmaßliche Brandstifterin schweigt

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Prozess wegen Brandstiftung mit Todesfolge

Vier Menschen starben Ende 2017 bei einem Wohnhausbrand in Saarbrücken. Die mutmaßliche Brandstifterin schweigt zu den Vorwürfen.

Saarbrücken - Vier Menschen sind Ende 2017 in einem brennenden Haus in Saarbrücken ums Leben gekommen - jetzt steht die mutmaßliche Brandstifterin vor Gericht. Die 38-Jährige werde sich vor Gericht nicht äußern, kündigte einer ihrer Pflichtverteidiger beim Prozessauftakt am Mittwoch vor dem Landgericht Saarbrücken an. Seine Mandantin werde weder Angaben zu ihrer Person noch zur Sache machen. Die Frau, die bei der Verlesung der Anklage weinte, muss sich dort wegen Brandstiftung mit Todesfolge verantworten.

Beim Wohnhausbrand in Saarbrücken starben vier Menschen.

Laut Anklage soll die deutsche Staatsbürgerin am Morgen des 3. Dezember 2017 Alkohol und Drogen zu sich genommen und mittags in ihrem Bett ein Feuer gelegt haben. Danach verließ sie das sechsstöckige Wohn- und Geschäftshaus. Vier Männer (29, 46, 69 und 70 Jahre) starben an Rauchgasvergiftungen. Bis zum 19. Juli sind sechs weitere Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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