Freunde in der Ferne beschenken: 5 Ideen für Weihnachten

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Geschenke können nicht immer persönlich überreicht werden.

Nur noch wenige Wochen bleiben, bis es in deutschen Wohnzimmern wieder besinnlich wird. Um den Weihnachtsbaum versammelt werden dann Geschenke überreicht und ausgepackt.

Nicht alle geliebten Menschen jedoch können an diesem besonderen Abend dabei sein. Wer Freunde oder Verwandte hat, die weiter entfernt wohnen, braucht einen cleveren Geschenkeplan. Wie Schenken auch über Hunderte von Kilometern hinweg gelingt:

1. Einfach und unkompliziert: Präsent per Päckchen verschicken

Das Versenden von Päckchen und Paketen ist die wohl einfachste Lösung, um Freunden in der Ferne an Weihnachten eine Freude zu machen. Verpackt werden kann grundsätzlich, was derjenige mag. Von Spielzeug für Kinder über Parfüm für Frauen und eine Flasche Whiskey für Männer gibt es keine Einschränkungen, was den Versand betrifft. Wichtig ist allerdings, dass die Geschenke heil ankommen.

Daher sollte, wer vor Weihnachten Pakete verschicken will, auch die Sicherheit der Präsente im Blick behalten. Es ist einfach, die Kosten für Paketversand im Internet einzusehen. Hier wird schnell deutlich, wie groß das jeweilige Paket sein darf. Meist ist es dann nötig, Zwischenräume innerhalb des Pakets mit Füllmaterialien auszustopfen, um ein Verrutschen oder gar Zerbrechen des Geschenks zu verhindern. Hier gilt: Empfindliche Präsente sollten besonders gut gesichert werden. Mit Luftpolsterfolie, Zeitungspapier oder anderem Füllmaterial gelingt das jedoch sogar bei Geschenken aus Glas ganz leicht. Weniger zerbrechliche Dinge müssen nicht so umfassend geschützt werden. Hier genügt es, den Zwischenraum mit etwas Papier auszustopfen.

Nicht vergessen sollten Schenkende beim Verpacken ihres Präsents auch einen persönlichen Gruß. Der Beschenkte freut sich gleich doppelt, wenn er nicht nur einen Wunsch erfüllt bekommt, sondern im Päckchen auch eine Karte mit lieben Worten findet. Was die Versandzeit betrifft, ist das Einplanen von etwas mehr Vorlaufzeit sinnvoll. Gerade vor Weihnachten sind Versandunternehmen gut beschäftigt und es kann zu einem oder zwei Tagen Verzögerung kommen. Daher lohnt es sich, das Paket schon eine Woche vor dem Fest abzuschicken. Wer nicht möchte, dass die Überraschung „auffliegt“, verpackt das Präsent extra mit Geschenkpapier und legt einen kleinen Zettel mit dem Hinweis bei, dass das Öffnen erst an Heiligabend erlaubt ist.

2. Schenken für später: Gemeinsame Erlebnisse

Große Entfernungen liegen guten Freunden oder Verwandten nicht nur an Weihnachten schwer im Magen. Oft fällt es schwer, während des Jahres Termine für Treffen zu finden. Daher gehen bisweilen Monate ins Land, bis es mit einem gemeinsamen Essen klappt. Auch an Weihnachten können Schenkende das berücksichtigen und kurzerhand ein Erlebnis versenden. Schöne Ideen sind beispielsweise Einladungen für ein Wochenende in einer der schönsten Wellnessregionen Deutschlands, Gutscheine für einen Freizeitpark-Besuch oder auch Konzertkarten.

Wer gerne ein kostspieligeres Geschenk machen möchte, sollte sich auf dem Reisemarkt umsehen. Es gibt einige Angebote für günstige Flüge im Internet, die schnell gebucht werden können. Kombiniert mit einem Aufenthalt in einem schönen Hotel oder einer Ferienwohnung entsteht dann ein Weihnachtsgeschenk, das mit Sicherheit für große Überraschung sorgt. Bei Erlebnis-Geschenken lohnt es sich, die Karten nicht zu versenden, sondern besser einen persönlichen Gutschein zu gestalten. Das verringert das Verlust-Risiko, falls das Schreiben nicht ankommt. Es genügt vollkommen, Flugtickets oder Konzertkarten erst dann mitzubringen, wenn das Erlebnis ansteht.

3. Gutes tun: Spenden als Weihnachts-Überraschung

Eine Umfrage aus 2017 verriet, dass die Deutschen pro Kopf durchschnittlich 465,70 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollten. Viel Geld, das nicht jeder Schenkende gerne vollständig in Konsumgüter investieren möchte. Wer zum Fest etwas für den guten Zweck tun will, verschenkt Spenden im Namen des Beschenkten. Wohin die jeweilige Spende geht, kann ganz individuell entschieden werden. Im Netz gibt es viele interessante Projekte, die sich gut als Geschenk eignen. Insbesondere wenn der Beschenkte gerne selbst spendet oder ein Herz für benachteiligte Menschen und Tiere hat, ist diese Geschenkidee auch aus der Ferne eine schöne Geste.

Ebenfalls ein sehr persönliches und sinnvolles Geschenk ist eine Patenschaft. Diese können im Netz für Kinder aus notleidenden Regionen, Tiere oder gar Bäume abgeschlossen werden. Der beschenkte wird dann für einen vorab definierten Zeitraum zum Paten und erhält in vielen Fällen regelmäßig Post mit spannenden Updates. Schenkende sollten darauf achten, dass die jeweilige Patenschaft von selbst endet oder im Zweifel rechtzeitig kündigen. Natürlich ist es auch möglich, die Patenschaft zum Ablauf der Zeit zu verlängern.

4. Überraschung pur: Spontan vor der Tür stehen

Freunde und Verwandte, die sich lange nicht gesehen haben, vermissen sich oft schmerzlich. Und auch wenn Päckchen, Briefe oder Spenden für gute Gefühle sorgen, bleibt die Sehnsucht gleich. Für besonders große Freude sorgen Schenkende daher, wenn sie ihr Präsent nicht per Versand-Dienstleister verschicken, sondern kurzerhand selbst zum Weihnachtsboten werden. Wer am ersten oder zweiten Feiertag überraschend vor der Tür des Beschenkten steht, darf sich auf eine herzliche Umarmung und vielleicht sogar die ein oder andere Freudenträne sorgen.

Ein Problem gibt es dabei jedoch: Gerade an Weihnachten sind Terminkalender gut gefüllt. Ohne passende Planung kann es passieren, dass der Beschenkte gar nicht zuhause ist oder einer anderweitigen Verpflichtung nachkommen muss. Aus diesem Grund lohnt es sich, eine dritte Person in die Überraschungspläne einzuweihen. Sie kann dann vor Ort dafür sorgen, dass der Beschenkte am jeweiligen Tag Zeit für den Spontan-Besuch hat und es kommt nicht zu Stress oder Enttäuschung.

5. Nicht einfallslos: Passende Gutscheine versenden

Gutscheine gelten als unliebsame Geschenke, denn oft fehlt es ihnen an der persönlichen Note. Das allerdings ist nur ein Vorurteil, denn viele Menschen freuen sich über etwas Shopping-Guthaben, mit dem sie in ihren Lieblingsläden einkaufen gehen können. Wer einen Gutschein zu Weihnachten verschicken möchte, liegt damit also nicht grundsätzlich falsch.

Vorsicht ist jedoch bei Gutscheinen geboten, die über keine Zweckbindung verfügen. Sie nämlich wirken tatsächlich ein wenig unpersönlich, da sie die Interessen des Beschenkten nicht berücksichtigen. Besser ist es also, Gutscheine für spezielle Geschäfte zu versenden. Wer beispielsweise einen Vielleser beschenken will, wird mit einem Büchergutschein alles richtig machen, während sich ein Fashion-Fan über einen Gutschein für seinen Lieblings-Marken-Shop freut.

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