Tödliche Flitterwochen

Frisch Verheiratete stieß Ehemann von Klippe

Helena - Tödliches Ende einer kurzen Liebe: Eine US-Amerikanerin hat ihren Ehemann von einer Klippe in den Tod gestürzt - gerade einmal acht Tage nachdem die beiden geheiratet hatten.

Nur eine Woche nach ihrer Hochzeit hat eine frischvermählte Frau aus den USA ihren Mann von einer Klippe gestoßen und getötet. Jordan Linn Graham wurde für ihre Tat am Donnerstag von einem US-Gericht zu 30 Jahren Haft verurteilt. Während einer Wanderung im Glacier Nationalpark von Montana im vergangenen Juli kam es zwischen den beiden zum Streit. An einem steilen Abgrund bei einem bei Ausflüglern beliebten Aussichtspunkt namens The Loop packte der Mann die damals 22-Jährige der Anklageschrift zufolge am Arm. Sie riss sich jedoch los und schubste den 25-Jährigen mit beiden Händen in den Abgrund.

Der Polizei meldete die Verdächtige ihren Mann bei ihrer Heimkehr als vermisst und tischte den Beamten tagelang ein Lügengeschichte auf: Sie schrieb rege SMS-Nachrichten, in denen sie über das Verschwinden ihres Mannes rätselte. Um ihrer Lügen-Geschichte Glaubwürdigkeit zu verleihen, habe sogar einen zweiten E-Mail-Account eröffnet, um sich als Freund ihres Mannes namens "Tony" auszugeben und mit sich selbst per Mail über das mysteriöse Verschwinden auszutauschen. So berichtete "Tony" von einem Ausflug mit Freunden, bei dem ihr Mann allein zu einer Wanderung aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt sei.

Die Leiche wurde am 12. Juli in 91 Metern Tiefe gefunden. Freunde Grahams berichteten, dass die junge Frau schon kurz nach der Hochzeit Zweifel an ihrer Entscheidung geäußert habe.

Im Prozess bekannte sich die Frau sich im Dezember schuldig, versuchte diese Woche aber vergeblich, das Schuldbekenntnis vor Gericht zurückzunehmen. Linn Graham habe keine Chance auf Bewährung und müsse zudem in den fünf Jahren nach ihrer Freilassung überwacht werden, berichtete die Lokalzeitung „Missoulian“ am Donnerstag.

afp/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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