Fuchs beißt Säugling einen Finger ab

London - Ungewöhnlicher Überfall im Kinderzimmer: Ein Fuchs hat in London einen Säugling aus seinem Bett gezerrt und ihm einen Finger abgebissen.

Die Mutter des vier Wochen alten Jungen verjagte das Tier mit Tritten aus dem Kinderzimmer des Hauses in Bezirk Bromley, wie die BBC am Sonntag unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der Fuchs ließ den Finger aus dem Maul fallen und verschwand.

In einer dreistündigen Notoperation nähten Ärzte den Finger wieder an. In Großbritannien dringen Füchse in besiedelte Räume vor und sind nachts auf den Straßen und in Gärten keine Seltenheit.

dpa

Was tun, wenn ich einem Wolf begegne?

Wie soll ich mich verhalten, wenn ich einem Wolf begegne? Je mehr sich die Tiere in Deutschland ausbreiten, umso wichtiger wird es, das richtige Verhalten in so einem Fall zu kennen. © dpa-tz
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschft betont auf ihrer Homepage: "Mit dem Auftauchen von Wolf und Bär in Bayern muss jederzeit gerechnet werden. Dies gilt umso mehr, weil die Zahl der Wölfe in den Südalpen und Ostdeutschland stetig steigt (...)."  © dpa/dpaweb
Ratschläge für den richtigen Umgang mit einem Wolf gibt etwa die Wolfsregion Lausitz auf ihrer Homepage (http://www.wolfsregion-lausitz.de/faq). © dpa
Eine zufällige Begegnung von Mensch und Wolf, etwa beim Pilzesuchen im Wolfsgebiet, ist sehr selten, da Wölfe den Menschen meist zuerst bemerken und sich dann nicht zeigen. © dpa-mzv
Dennoch ist sie, beispielsweise bei ungünstigen Windverhältnissen, nicht gänzlich auszuschließen. © dpa
Deutlich wahrscheinlicher ist im Wolfsgebiet aber eine zufällige Beobachtung vom Auto aus, wenn ein Wolf nachts eine Straße überquert. © dpa
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie einen Wolf sehen, verhalten Sie sich bitte ruhig. © dpa
Bleiben Sie stehen und halten Sie Abstand. © picture-alliance/ dpa
Sprechen Sie das Tier ruhig an, falls es noch nicht auf Sie aufmerksam geworden ist. © dpa
Bevor es (vermutlich rasch) verschwindet, versuchen Sie sich sein Aussehen gut einzuprägen und melden Sie die Sichtung. © picture-alliance/ dpa
Von einem gesunden wildlebenden Wolf geht in der Regel keine Gefahr aus, denn der Mensch zählt nicht zu seiner natürlichen Beute. © dpa
Wölfe meiden normalerweise Begegnungen mit Menschen. © picture alliance / dpa
Sie reagieren auf Menschen mit äußerster Vorsicht und in der Regel nicht aggressiv. © dpa
Berichte über Angriffe aus früheren Jahrhunderten, lassen sich zum größten Teil auf tollwütige Wölfe zurückführen. © dpa
Die instinktive Vorsicht, die gesunde Wölfe vor Menschen haben, kann verloren gehen, wenn die Tiere zum Beispiel über lange Zeit gezielt angefüttert werden. © dpa
Eine daraus resultierende Gewöhnung kann zu problematischen Verhalten führen. © picture alliance / dpa
Weiter heißt es auch: Wölfe können nicht zwischen wildlebenden und domestizierten Huftieren unterscheiden. © picture alliance / dpa
Treffen sie bei ihren Streifzügen auf unzureichend geschützte Nutztiere, zum Beispiel eine Schafherde, ergreifen sie meist ihre Chance auf diese ungewöhnlich leicht zu überwältigende Beute. © picture alliance / dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.