Fukushima

Ersatztank für Strahlenwasser leckt auch

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Das Katastrophen- AKW in Fukushima

Tokio - Der Betreiber des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hat schon wieder ein Leck in einem der Speichertanks für radioaktives Wasser entdeckt.

Das Leck sei an einem Tank entdeckt worden, in den Wasser aus einem zuvor ebenfalls leckgeschlagenen Tank gepumpt worden sei, teilte der Konzern Tepco am Dienstag in Tokio mit. Bislang sei jedoch kein radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gelangt, hieß es weiter.

Bereits am Wochenende hatte Tepco von einem Leck an zwei der sieben unterirdischen Tanks berichtet. Die Behälter sind wichtig für die Speicherung des verseuchten Wassers, mit dem vor zwei Jahren die geschmolzenen Reaktoren gekühlt wurden, nachdem ein Erdbeben und ein Tsunami das Strom- und Kühlsystem des Kraftwerks zerstört hatten.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Erstmals hat die japanische Atomaufsichtsbehörde Bilder aus dem Inneren des Horror-AKW Fukushima veröffentlicht. Sie vermitteln eine gespenstische Stimmung. Hier arbeiten Männer in Schutzkleidung. Sie wollen ein Kabel mit dem Reaktor verbinden, das Strom liefern soll. © AP
Trümmer im Inneren des AKW Fukushima. © AP
Arbeiter sammeln Daten im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiter mit Taschenlampen betrachten Messgeräte. © AP
Arbeiter im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiten verlegen Leitungen, um Strom ins AKW Fukushima zu leiten. © AP
Feuerwehrmänner bei einer Besprechung: Sie wollen den Reaktor mit Wasser kühlen. © AP
Feuerwehrmänner hören Anweisungen. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht.  © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. Auf der linken Seite des Bildes geht es zum Kontrollraum von Reaktor 4, wo es noch dunkel ist. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP

Auf dem Gelände lagern inzwischen insgesamt 270.000 Tonnen hoch radioaktiv verseuchtes Wasser in Hunderten riesigen Tanks. Bis 2015 werden weitere gigantische Mengen hinzukommen, so dass schon jetzt Hunderte weitere Bassins in Planung sind.

AP

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