Fukushima: Regierung will alle Krisenmeiler stilllegen

Tokio - Alle sechs Reaktoren im havarierten Kernkraftwerk Fukushima sollen nach dem Willen der japanischen Regierung nie mehr ans Netz gehen. Inzwischen soll sich die Lage vor Ort langsam verbessern.

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Dies teilte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch nach Berichten der Nachrichtenagentur Kyodo mit. Der Kraftwerksbetreiber Tepco hatte zuvor erklärt, er wolle nur die Reaktoren 1 bis 4 dauerhaft stilllegen. Die zwei anderen Reaktoren seien noch operationsfähig.

Tepco: Lage in den Krisenmeilern in Fukushima bessert sich

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Die Lage in allen sechs Reaktoren im havarierten Atomkraftwerk Fukushima hat sich nach Einschätzung des Betreibers Tepco verbessert. Trotzdem seien die Reaktorblöcke 1 bis 4 weiter noch nicht unter Kontrolle. Diese Einschätzung gab der Kraftwerksbetreiber Tepco am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo ab.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Erstmals hat die japanische Atomaufsichtsbehörde Bilder aus dem Inneren des Horror-AKW Fukushima veröffentlicht. Sie vermitteln eine gespenstische Stimmung. Hier arbeiten Männer in Schutzkleidung. Sie wollen ein Kabel mit dem Reaktor verbinden, das Strom liefern soll. © AP
Trümmer im Inneren des AKW Fukushima. © AP
Arbeiter sammeln Daten im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiter mit Taschenlampen betrachten Messgeräte. © AP
Arbeiter im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiten verlegen Leitungen, um Strom ins AKW Fukushima zu leiten. © AP
Feuerwehrmänner bei einer Besprechung: Sie wollen den Reaktor mit Wasser kühlen. © AP
Feuerwehrmänner hören Anweisungen. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht.  © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. Auf der linken Seite des Bildes geht es zum Kontrollraum von Reaktor 4, wo es noch dunkel ist. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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