Unterricht erst zur dritten Stunde?

Fuldaer Kreistag debattiert wegen voller Busse in Corona-Zeiten: Verbesserungen gefordert

Um die Schülerzahl in den Bussen zu verringern, könnte der Unterricht an einigen Schulen später beginnen. (Symbolfoto)
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Um die Schülerzahl in den Bussen zu verringern, könnte der Unterricht an einigen Schulen später beginnen. (Symbolfoto)

Das beste Hygienekonzept für Schulen bringt nichts, wenn die Schüler in den Bussen und an den Haltestellen dicht gedrängt stehen. Darüber debattierte nun auch der Fuldaer Kreistag. 

Fulda - Im Fuldaer Kreistag plädierte die CDU dafür, die Schulanfangszeiten anzupassen, um die Auslastung der Schulbusse zu verringern*. Die FDP-Forderung lautete ähnlich: Eltern sollen sogar ein Wahlrecht bekommen, wann ihr Kind regulär den Unterricht beginnt. Und die Fraktion Linke.Offene Liste forderte dazu auf, zusätzliche Busse bereitzustellen und dafür Reisebusunternehmen anzufragen. Der Landrat Bernd Woide (CDU) dröselte auf, was möglich sein könnte. Zusätzliche Buskapazitäten zur Verfügung zu stellen, sei nicht möglich. 

Regionale Reiseunternehmen, deren Busse zurzeit zu einem großen Teil nicht genutzt werden, seien bereits angefragt worden: „Sie könnten zwischen 10 und 15 Busse bereitstellen“, so der Landrat, der auch auf die möglichen Kosten einging: „Im Rhein-Main-Gebiet verlangen Unternehmen 750 Euro pro Bus und Tag.“ Sein Fazit daher: „Wir haben nur eine Chance: den Schulbeginn zu entzerren.“ *FuldaerZeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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