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Trotz angebotener Mega-Summe: Rod Stewart erteilt Katar klare Absage

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Von: Clara Veiga Pinto

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Am Sonntag, 20. November, startet die Fußball-WM in Katar. Sänger Rod Stewart hat sich nun klar gegen die Weltmeisterschaft gestellt.

Kassel – In wenigen Tagen beginnt in Katar die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Kritik an der Austragung des Turniers in dem Wüsten-Emirat ist groß. Auch Rod Stewart hat sich nun positioniert: Der britische Sänger lehnte ein lukratives Angebot für einen Auftritt bei der Weltmeisterschaft ab.

Der „Sunday Times“ erklärte der Stewart hierzu: „Mir wurde vor 15 Monaten tatsächlich eine Menge Geld angeboten, über eine Million Dollar, um dort zu spielen. Ich habe es abgelehnt.“ Auf die Frage, weshalb er das Angebot abgelehnt habe, sagte er: „Es ist nicht richtig, zu gehen.“

Stewart tritt nicht bei Fußball-WM in Katar auf: Fans müssten „aufpassen“

Fans, die Spiele in Katar besuchen, müssten „aufpassen“, sagte Stewart weiter. In Katar kann etwa Homosexualität zu Gefängnisstrafen und sogar zum Todesurteil für Muslime führen. Als die „Sunday Times“-Journalistin vorschlägt, Stewart hätte bei der Eröffnungszeremonie doch seinen Song „The Killing of Georgie“ singen können, der vom Mord an einem schwulen Freund des Sängers in den Siebzigern handelt, stimmte der Musiker zu: „Das wäre gut gewesen.“

Stewart ist nicht der einzige Musiker, für den ein Auftritt bei der Wüsten-WM nicht infrage kommt. Auch Dua Lipa hat sich gerade zu Gerüchten positioniert, sie würde bei der Zeremonie singen. In ihren Instagram-Storys stellte die Musikerin klar, dass sie nicht in Katar auftreten werde und auch nie an entsprechenden Verhandlungen beteiligt gewesen sei.

Rod Stewart wird nicht in Katar auftreten: „Es ist nicht richtig”
Rod Stewart wird nicht in Katar auftreten: „Es ist nicht richtig” © Landmark Media/ImageCollect

Dua Lipa sagt Auftritt in Katar auch ab

Weiter sagt sie: „Ich werde England aus der Ferne anfeuern und freue mich darauf, Katar zu besuchen, wenn es alle Menschenrechtsversprechen erfüllt hat, die es gemacht hat, als es den Zuschlag erhielt, die Weltmeisterschaft auszurichten.“

Die Stars, die das Event bewerben, müssen teils heftige Kritik einstecken. David Beckham bekommt als Botschafter für Katar angeblich zehn Millionen Pfund jährlich.

In einem Twitter-Video bezeichnete der britische Comedian Joe Lycett den ehemaligen Fußball-Profi als „Ikone“ unter den Schwulen und appellierte an ihn, sich als Botschafter zurückzuziehen. Wenn er der Bitte nachkäme, werde Lycett 10.000 britische Pfund an gemeinnützige Zwecke spenden. Andernfalls werde er das Geld in einem Live-Video schreddern, drohte er. (Clara Pinto)

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