Gebetsritual löst Sicherheitsalarm in Flugzeug aus

Los Angeles - Ein jüdisch-orthodoxes Gebetsritual hat auf einem Flug der Alaska-Airlines für Chaos gesorgt. Warum am Ende sogar das FBI eingeschaltet wurde:

Drei betende Männer haben auf dem Flug von Mexico City nach Los Angeles einen Sicherheitsalarm ausgelöst: Weil dem Flugpersonal das jüdisch-orthodoxen Gebetsritual der drei Mexikaner verdächtig vorkam, ließ der Pilot das Cockpit abriegeln, gleichzeitig wurde Alarm ausgelöst.

Der Flug landete ohne Probleme in L.A. Dort wartete bereits ein Großaufgebot bestehend aus mehreren Feuerwehren, Mitgliedern der Sicherheitsverwaltung, Polizei und FBI-Agenten. Die Männer wurden aus dem Flugzeug direkt zur Vernehmung gebracht.

Dabei stellte sich heraus, dass die gläubigen Juden für ihr tägliches Gebetsritual so genannte "Tefillin" trugen: kleine, schwarze Gebetsboxen, die religiöse Schriften enthalten und mit Lederriemen an der Stirn befestigt werden.

Angezeigt wurden die betenden Mexikaner nicht - und nach der Vernehmung durften die Männer auch ihre Anschlussflüge nehmen.

kb

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.