Große Rückrufaktion

Gefährlicher Software-Fehler: Daimler ruft über eine Million Mercedes-Modelle zurück

Ein weißes Modell der aktuellen Mercedes-Benz S-Klasse bei der Fahrdemonstration in Immendingen.
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Die Daimler AG muss aufgrund eines Software-Fehlers 1,3 Millionen Autos zurückrufen - auch die S-Klasse ist betroffen.

Aufgrund eines gefährlichen Software-Fehlers muss die Daimler AG über eine Millionen Mercedes-Modelle in den USA zurück in die Werkstatt rufen - es ist bereits die zweite Rückrufaktion in kurzer Zeit.

Stuttgart - Die Daimler AG stellte im vergangenen Jahr das neue Modell des Mercedes-Flaggschiffs S-Klasse vor. Wenig später mussten rund 1.400 Modelle wieder zurück in die Werkstatt, da offenbar falsche Komponenten eingebaut wurden. Nun steht bei dem Stuttgarter Konzern allerdings eine deutlich größere Rückrufaktion an. Bereits im Jahr 2012 stellte das Unternehmen den Mercedes-Benz Notruf vor. Die eingebaute Software benachrichtigt im Falle eines Unfalls automatisch die Rettungskräfte und gibt sowohl Standort als auch die Anzahl der involvierten Personen an. Laut der Nachrichtenagentur AP gab es in Europa allerdings einige Fälle, bei denen die Software die Helfer an einen falschen Standort geschickt hatte. Um den gefährlichen Folgen des Fehlers vorzubeugen, ruft die Daimler AG deshalb ab April rund 1,3 Millionen Mercedes-Fahrzeuge verschiedener Baureihen in den USA zurück.

Wie BW24* berichtet, ruft Daimler aufgrund eines gefährlichen Software-Fehlers über eine Million Mercedes-Modelle zurück.

Die Daimler AG aus Stuttgart ist weltweit vor allem für die Modelle von Tochter-Unternehmen Mercedes-Benz bekannt (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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