Gefleckte Heidelibelle wird Libelle des Jahres

+
Der Gefleckten Heidelibelle macht laut Naturschützern der Schwund von feuchten Biotopen zu schaffen. Foto: Günter J. Loos/BUND

Berlin (dpa) - Die Gefleckte Heidelibelle ist die Libelle des Jahres 2015. "Während die Libellenart früher häufig war, ist sie heute nur noch selten zu entdecken", erklärte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin.

Merkmale des Insekts, das auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht, sind große gelbe Flecken am Flügelansatz (Basalflecken). Zu schaffen macht der Libelle nach Angaben der Naturschützer der Schwund von feuchten Biotopen. Weil es weniger Feuchtwiesen und Überschwemmungsflächen gibt, wird sie demnach immer seltener.

In Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz sei die Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) sogar "stark gefährdet". In Norddeutschland komme sie noch deutlich häufiger vor als im Süden.

Die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler) und der BUND wählen seit 2011 die "Libelle des Jahres". Damit wollen sie auf die Vielfalt der Arten und deren Bedrohung aufmerksam machen. 2014 fiel die Wahl auf die Kleine Moosjungfer.

Bild der Libelle

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.