Angebliche Einigung nach Sexaffäre

Millionen-Zahlung im Fall Strauss-Kahn?

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Dominique Strauss-Kahn steht wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht.

New York - Der Prozess um die Sexaffäre des früheren IWF-Direktors Dominique Strauss-Kahn mit einer Hotelangestellten steht offenbar vor dem Ende. Bringt eine Millionen-Zahlung die Einigung?

Etwa eineinhalb Jahre nach der Festnahme des damaligen Währungsfonds-Chefs Dominique Strauss-Kahn zeichnet sich in New York ein Ende des Falles ab. Die Anwälte des Franzosen und die des Zimmermädchens, das ihn der versuchten Vergewaltigung beschuldigt hatte, wollten sich am Montag im Stadtteil Bronx vor Gericht treffen, um den Fall beizulegen.

Details wurden nicht bekannt. Französische und US-Medien berichten zwar, dass Strauss-Kahn dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo sechs Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) zahle. Dafür gab es aber keine Bestätigung.

Strauss-Kahn war am 14. Mai vergangenen Jahres verhaftet worden. Zuvor hatte ihn Diallo beschuldigt, in seiner Hotelsuite über sie hergefallen zu sein. Strauss-Kahn hatte nach einer Weile Sex eingeräumt, der sei aber einvernehmlich gewesen.

Wenige Wochen nach dem Vorfall ließ die New Yorker Staatsanwaltschaft ihre Anklage fallen, weil Diallo als Hauptzeugin mehrfach gelogen hatte. Zu einer strafrechtlichen Klärung des Falles kam es so nie. Die heute 33-Jährige verklagte Strauss-Kahn jedoch zivilrechtlich.

Die Affäre Strauss-Kahn: Ein Sex-Krimi in Bildern

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Der 63-Jährige sollte bei der endgültigen Einigung am Montag nur durch seine Anwälte vertreten werden. Für das Zimmermädchen, das aus Ghana stammt, wurde nach Angaben der „New York Daily News“ ein Übersetzer bestellt.

dpa

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