Sie fordern psychologische Tests

Experten ziehen Konsequenzen aus Germanwings-Absturz

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Der Absturzort von Germanwings-Flug 4U 9525 am 24. März.

Als Konsequenz aus dem Germanwings-Unglück schlägt eine EU-Expertengruppe psychologische Untersuchungen für alle Berufspiloten vor.

„Derzeit gibt es angehende Berufspiloten, die für ihre Ausbildung niemals eine psychologische Bewertung absolvieren“, heißt es in dem Papier, das die Brüsseler EU-Kommission am Freitag veröffentlichte.

Unter Leitung der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA hatten Vertreter von Fluggesellschaften, Arbeitnehmern und Behörden sowie medizinische Experten zwei Monate lang bestehende europäische Regelungen unter die Lupe genommen. Das Papier soll als Arbeitsgrundlage für spätere Empfehlungen an die Flugbranche und für mögliche Gesetzesänderungen dienen.

Die EU-Kommission hatte die Gruppe nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine über den französischen Alpen einberufen. Nach bisherigen Ermittlungen ließ der 27 Jahre alte Co-Pilote die Maschine am 24. März absichtlich zerschellen. Es gab 150 Todesopfer.

dpa

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