Trotz stetiger Behandlung zugelassen

Co-Pilot flugtauglich? Vorwürfe gegen Lufthansa-Ärzte

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Der Co-Pilot Andreas L. war wegen psychischer Probleme in Behandlung.

Marseille - Nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen mit 150 Toten werden neue Vorwürfe gegen die Lufthansa-Mediziner laut.

Das flugmedizinische Zentrum der Lufthansa in Frankfurt am Main habe den Co-Piloten Andreas L. während seiner Ausbildung 2009 für flugtauglich erklärt, obwohl bekannt gewesen sei, dass er weiterhin psychologisch behandelt werden müsse, berichtete die "Bild am Sonntag". Dies gehe aus einer Akteneinsicht des Luftfahrtbundesamtes hervor. Ein Lufthansa-Sprecher wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zu dem Bericht äußern.

Laut bisherigen Ermittlungsergebnissen hatte der Co-Pilot Andreas L. am 24. März einen Germanwings-Airbus Flug 4U9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf bewusst gegen einen Alpenberg gesteuert, um sich das Leben zu nehmen. Dabei starben alle 150 Menschen an Bord. Schnell wurde danach bekannt, dass der 27-Jährige in der Vergangenheit wegen schwerer psychischer Probleme mit Suizidgefahr in Behandlung war.

Germanwings-Absturz: Chronologie der Ereignisse

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AFP

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