"Gesichtserkennung" für Haie am Strand von Sydney getestet

+
Fische von mehr als zwei Metern Länge erkennt die Software anhand von Form und Bewegung. Foto: Paul Miller

Sydney (dpa) - Zur Warnung vor Haien testet Australien ein neues Sonarsystem, das nach Angaben der Entwickler wie eine "Gesichtserkennung" für Meereslebewesen funktionieren soll.

Die Technologie habe eine 90-prozentige Erfolgsquote, sagte Craig Anderson, Entwickler bei Shark Mitigation Systems, am Montag am Bondi Beach in Sydney.

Das "Clever Buoy" (kluge Boje) genannte System ist 500 Meter vor der Küste im Meeresboden verankert, wo ein Echolot Schallwellen ausstößt. Fische von mehr als zwei Metern Länge erkennt die Software anhand von Form und Bewegung - so kann sie bei Bedarf die Strandwacht alarmieren. Das System soll günstiger und umweltfreundlicher sein als Netze und Fallen. Acht Bojen sind für den Test installiert, bei Erfolg sollen zehn weitere dazukommen. 2015 gab es in Australien 18 Hai-Angriffe auf Menschen.

Unternehmens-Webseite Shark Mitigation Systems

Webseite Clever Buoy

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.