Gewaltwelle ebbt nicht ab

Elf Menschen in São Paulo erschossen

São Paulo - São Paulo hat erneut eine Nacht voller Gewalt erlebt. Mindestens elf Menschen wurden im Großraum der brasilianischen Elf-Millionen-Metropole erschossen, weitere elf durch Schüsse verletzt.

Betroffen waren der Süden der Stadt und Außenbezirke, wie lokale Medien berichteten. In den meisten Fällen eröffneten die Täter in der Nacht zum Freitag von Motorrädern aus das Feuer auf ihre Opfer. Zudem zündeten bewaffnete Männer einen Omnibus an. Der Busfahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Brasiliens größte Stadt ist seit Monaten Schauplatz blutiger Attentate, denen in diesem Jahr auch über 90 Polizisten zum Opfer fielen. Hinter den Verbrechen wird auch die in São Paulo operierende Drogengang Primeiro Comando da Capital (Erstes Hauptstadtkommando) vermutet. Zentralregierung und Bundesstaat vereinbarten diese Woche einen Aktionsplan. In den vergangenen vier Wochen wurden - ohne die neuen Attentate miteingerechnet - über 160 Morde in São Paulo und Umgebung registriert. In dieser Woche waren zudem schon drei Busse angezündet worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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