Ausrüstung überholt

Gewerkschaft: Polizisten brauchen moderne Dienst-Smartphones

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Polizeibehörden auf der ganzen Welt bemühen sich, digital aufzurüsten. Die Welt der blitzschnellen Übertragung von Bildern und Filmen soll auch bei täglichen Einsätzen und Fahndungen genutzt werden.

Berlin - Polizisten in Deutschland arbeiten im Zeitalter von Smartphones und Tablets nach Einschätzung ihrer Gewerkschaft mit technisch überholten Geräten.

"Mittlerweile gibt es durch die Smartphones eine ganz neue Technologie", sagte Jörg Radek, Hauptkommissar und Vize-Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn die Kollegen jetzt ihre digitalen Funkgeräte angucken, stellen sie fest: Das entspricht nicht mal dem, was ich mir privat schon längst angeschafft habe." Nötig seien besonders gesicherte Dienst-Smartphones als Arbeitserleichterung für den Alltag der Polizisten.

Intelligente Software und Apps könnten durchaus eine Hilfe sein, sagte Radek. Etwa bei der Feststellung und Registrierung von Personalien, beim Kontrollieren von Autokennzeichen oder beim Bewegen in unbekannten Gebieten. "Das ist praxisnah und das gibt es ja heute schon mit App im Rettungsdienst." Das Problem sei aber das lange, gesetzlich vorgeschriebene Bestellverfahren. "Wenn man jetzt ausschreibt und in vier Jahren geliefert wird, ist natürlich alles längst veraltet." Das habe sich schon vor Jahren bei der Einführung des Digitalfunks gezeigt.

dpa

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