Giffords-Attentäter nicht prozessfähig

+
Gabrielle Giffords

Phoenix - Der mutmaßliche Giffords-Attentäter von Tucson ist nach der Entscheidung eines US-Bundesrichters geistig nicht dazu in der Lage, sich vor einem Gericht zu verantworten.

Damit ist der Prozess gegen den 22-jährigen Jared L. auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Entscheidung traf der Richter nachdem zwei Sachverständige zu dem Schluss gelangt waren, dass L. an Schizophrenie leide und psychisch nicht für einen Prozess befähigt sei. Der junge Mann soll bei einem Amoklauf Anfang Januar der demokratischen Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords im US-Staat Arizona in den Kopf geschossen, sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt haben.

Mindestens fünf Tote bei Anschlag in Arizona

Mindestens fünf Tote bei Anschlag in Arizona

Richter Larry Burns ordnete am Mittwoch an, dass der Angeklagte für bis zu vier Monate in eine staatliche Einrichtung kommt, um ihn dort für eine Prozessteilnahme zu befähigen. L. hatte bereits fünf Wochen in einer Einrichtung in Missouri verbracht, wo er von den beiden Sachverständigen untersucht worden war. Die Psychologin Christina Pietz und der Psychiater Matthew Carroll sollten herausfinden, ob der Angeklagte imstande ist, die Konsequenzen einer Verhandlung gegen ihn zu verstehen. Jared L. hatte sich bereits vor Wochen als “nicht schuldig“ bekannt.

ap

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.