Keine Schulbusse auf Rügen

Glätte im Norden zum Frühlingsanfang

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Der Hamburger Flughafen am Dienstag

Hamburg/Berlin - Starker Schneefall und Glatteis haben am kalendarischen Frühlingsanfang in Norddeutschland zu vielen Unfällen und Verkehrsbehinderungen geführt.

Auf der Insel Rügen fuhr am Morgen kein einziger Schulbus, wie ein Sprecher des Rügener Personennahverkehrs am Mittwoch sagte. Auf der Ostseeinsel waren nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia in der Nacht rund 35 Zentimeter Schnee gefallen. Manche Schneewehen seien meterhoch.

In Rostock registrierte die Polizei 67 Glätteunfälle, wie ein Sprecher am Mittwochmorgen sagte. Dabei wurden zwölf Menschen leicht und zwei schwer verletzt. Anderswo krachte es seltener: „Die Autofahrer haben sich auf die Straßenverhältnisse eingestellt“, sagte ein Polizeisprecher im schleswig-holsteinischen Harrislee.

Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia hat sich der Wind inzwischen auf Stärke drei bis vier abgeschwächt. Am Mittwoch seien nur noch geringe Schneefälle zu erwarten, sagte Meteorologe Stefan Kreibohm. Für Donnerstag würden an der Küste nochmals Niederschläge mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee erwartet. „Der Frühling ist in einem seriös überschaubaren Zeitraum nicht in Sicht“, sagte Kreibohm. Zum Wochenende wird es sogar wieder kälter, mit Nachttemperaturen von bis zu minus zehn Grad.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Schneeverwehungen und riet, Autofahrten zu vermeiden oder nur mit Winterausrüstung zu fahren. Auch im weiteren Verlauf der Woche ist laut DWD noch mit Schneefällen zu rechnen. Für Mittwoch wurden jedoch zunächst alle Unwetterwarnungen in Deutschland aufgehoben.

dpa

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