Maßnahmen wegen Corona ignoriert

Corona-Abstand im Supermarkt missachtet: Streit um Einkaufswagen

Körperverletzung wegen Corona: Mann schlägt Angestellten wegen Einkaufswagen
+
Wegen Corona: Ein Einkaufswagen führte in einem Supermarkt Northeim bei Göttingen (Niederachsen) zu einem handfesten Streit. (Symbolbild)

In einem Supermarkt in Northeim bei Göttingen (Niedersachsen) eskaliert ein Streit um einen Einkaufswagen und endet in Körperverletzung.

  • Körperverletzung in einem Supermarkt in Northeim bei Göttingen (Niedersachsen)
  • Streit zwischen Kunde und Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma eskaliert
  • Mann hält sich nicht an Corona-Regelungen

Northeim - In einem Supermarkt in Northeim in Niedersachsen (Nahe Göttingen) ist ein Streit zwischen einem Kunden und einem Angestellten einer Sicherheitsfirma eskaliert. 

Vorausgegangen war eine Diskussion um einen Einkaufswagen, dessen Nutzung in dem Geschäft aufgrund der aktuellen Corona-Krise vorgeschrieben war. Der 36-jährige Kunde, der sich nicht an die Regelung halten wollte, wird sich nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten müssen. 

Northeim bei Göttingen: Streit um Einkaufswagen eskaliert - Kunde verletzt Sicherheitsmitarbeiter

Laut Polizei geschah der Vorfall am Dienstagnachmittag (31.03.2020) gegen 15 Uhr in einem Supermarkt im Nordhäuser Weg in Northeim bei Göttingen. 

Der Kunde wollte in dem Supermarkt einkaufen, allerdings ohne einen Einkaufswagen mit hineinzunehmen, die aufgrund der Corona-Krise derzeit in vielen Läden beim Einkaufen Pflicht sind.

Als ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma den 36-Jährigen darauf hinwies und ihm die Situation zu erklären versuchte, entwickelte sich rasch ein Streit, der anschließend noch zu einer Körperverletzung führen sollte.

Nahe Göttingen: Körperverletzung in Supermarkt in Northeim - Kunde ist uneinsichtig

Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma habe den uneinsichtigen Mann mehrfach darauf hingewiesen und erklärt, dass angesichts des Corona-Virus derzeit nur eingeschränkter Zugang zum Supermarkt möglich sei.

Da verpasste der 36-jährige Mann dem Angestellten plötzlich einen Faustschlag.

Körperverletzung wegen Corona-Maßnahmen: Polizei Northeim entlässt Täter

Der 30-jährige Angestellte aus Göttingen wurde durch den Schlag des Mannes leicht verletzt.

Als die Polizei eintraf, nahmen die Beamten die Personalien des Mannes auf. Danach konnte der 36-Jährige wieder gehen, er muss sich jedoch demnächst wegen der Körperverletzung verantworten.

Körperverletzung während der Corona-Krise: Weitere Fälle

Auch im südhessischen Reichelsheim (Odenwaldkreis) rastete Ende März ein offensichtlich betrunkener Mann aus, der einem Polizisten sogar ins Gesicht hustete, nachdem Anwohner die Polizei gerufen hatten. Da die Polizei Südhessen dies in Zeiten von Corona als Körperverletzung wertet*, wurde gegen den Mann Anzeige erstattet.

Zu einem Streit, der zu einer Prügelei ausartete, kam es außerdem in Einbeck. Dort kam es zu einer Schlägerei zwischen zwei Frauen, die sich mit mehreren Personen in einer Wohnung aufhielten. Es folgte nicht nur eine Anzeige wegen Körperverletzung, sondern, aufgrund von Corona*, auch vier Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen dem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

In Niedersachsen eskalierte unterdessen ein Corona-Streit. Hier musste die Polizei Tätig werden, sie nahm Ermittlungen wegen Körperverletzung auf.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.