Greenpeace-Aktionen an acht Atomkraftwerken

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Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace projizieren den Spruch "Das Lügen geht weiter!" auf einen Kühlturm des Atomkraftwerkes Biblis.

Hamburg - Aktivisten  der Umweltorganisation Greenpeace haben an acht deutschen Atomkraftwerken (AKW) am frühen Montagmorgen Protestaktionen veranstaltet.

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Mit einer Lichtprojektion auf die Kühltürme des AKW Biblis hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am frühen Montagmorgen gegen Atomkraft protestiert. Mit einem Projektor sei ab 4.30 Uhr rund zwei Stunden lang der Schriftzug “Das Lügen geht weiter“ an die Kühltürme geworfen worden, sagte ein Greenpeace-Sprecher auf Anfrage. Ergänzt wurde der Spruch mit einem Totenkopfsymbol auf einem Atomzeichen. Greenpeace zufolge gab es diese Aktion an den sieben ältesten Atomkraftwerken Deutschlands sowie an dem derzeit stillgelegten Reaktor Krümmel.

Mit Biblis war am Freitag das älteste Atomkraftwerk in Deutschland für mindestens drei Monate komplett vom Netz genommen worden. Damit kam der Betreiber RWE einer Anordnung der hessischen Landesregierung nach, Block A des Kraftwerk abzuschalten. Bereits mehrere Wochen zuvor war Block B für eine Revision vom Netz genommen worden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am vergangenen Montag verkündet, dass die erst im November beschlossene Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Reaktoren für drei Monate ausgesetzt werden soll, um die Sicherheit zu überprüfen. Am Dienstag teilte sie mit, dass die sieben ältesten Meiler in dieser Zeit abgeschaltet werden.

dapd

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