727 Anlagen im Nordostatlantik

Greenpeace fordert Ende der Öl- und Gasindustrie in Nordsee

Der Himmel erleuchtet in lila und pink hinter dem Johan Sverdrup Ölfeld in der Nordsee. Foto: Carina Johansen/NTB scanpix/dpa
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Der Himmel erleuchtet in lila und pink hinter dem Johan Sverdrup Ölfeld in der Nordsee. Foto: Carina Johansen/NTB scanpix/dpa

Hamburg (dpa) - Die Umweltorganisation Greenpeace hat ein schnelles Ende der Öl- und Gasindustrie in der Nordsee gefordert.

"Die Öl- und Gasindustrie befeuert seit Jahrzehnten die Klimakrise und verschmutzt unsere Meere – das muss endlich aufhören", sagte Greenpeace-Meeresbiologin Sandra Schöttner bei der Vorstellung eines aktuellen Berichts. "Diese Industrie ist veraltet, gefährlich und gehört nicht in die neue grüne Welt, die wir nach der Pandemie aufbauen müssen."

Nach wie vor würden die 727 umweltrelevanten Anlagen im Nordostatlantik 30 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen und das Meer mit 9200 Tonnen Öl pro Jahr verschmutzen. "Das entspricht einem jährlichen Tankerunglück nur durch den regulären Betrieb", heißt es in dem Bericht. Mit den Schiffen "Esperanza" und "Rainbow Warrior" wollen die Umweltschützer die Zerstörung des Meeres und die Belastung des Klimas durch die Öl- und Gasindustrie nun dokumentieren.

© dpa-infocom, dpa:200730-99-981082/2

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