Zwischenfall in Tirol

Wanderer seilt sich mit Hanfstrick ab, doch der reißt – Mann stürzt in die Tiefe

Zwei Deutsche sind am Freitag zu einer Wanderung in Tirol aufgebrochen. Wegen des schlechten Wetters mussten sie umkehren - doch dann kam es zu einem dramatischen Zwischenfall.

Gries im Sulztal - Es ist ein wegloses Gelände unterhalb der Niederen Winnbachspitz in Tirol, in dem am Freitag zwei Deutsche zu einer Wanderung aufbrachen. Doch wegen des schlechten Wetters und heftigen Regens kehrten sie laut Polizei gegen 17.50 Uhr um. Kurze Zeit später machte ihnen allerdings ein Zwischenfall einen Strich durch die Rechnung.

An einer Steilstufe wollten die beiden Männer senkrecht absteigen. Sie befestigten einen Hanfstrick an einem Baum und einer der Männer begann mit dem Abstieg. Doch schon nach wenigen Metern riss der Strick, der 37-Jährige überschlug sich mehrmals in dem teilweise mit Fels und Schotter durchsetzten Wiesen-Gelände. Nach etwa 40 Metern blieb er bewusstlos liegen. 

Begleiter erreicht Verletzten nicht

Sein Begleiter, der oberhalb der Unglücksstelle ausharren musste und seinem Begleiter nicht zur Hilfe eilen konnte, kontaktierte einen Kollegen in Deutschland, der die Rettungskräfte alarmierte. 

Nach 15 Minuten kam der verunglückte Mann wieder zu Bewusstsein. Er stieg selbst ab, läutete an einem Haus in Gries und bekam dort Hilfe. Ein Rettungshubschrauber flog den am Kopf verletzten Mann in eine Klinik nach Zams. 

Der noch immer an der Steilstufe ausharrende Bergwanderer wurde per Taubergung gerettet. Er war ein wenig unterkühlt, aber ansonsten unverletzt. 

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mes

Rubriklistenbild: © Marc Müller/dpa (Symbolbild)

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