Vulkanasche: Diese Flüge sind betroffen

+
Der Vulkan Grímsvötn: Zu Beginn des Ausbruchs am Samstag war die Asche über 20 Kilometer hoch in die Luft geschossen.

London - Wegen der von Island nach Süden ziehenden Vulkanaschewolke haben mehrere Fluggesellschaften am Dienstag Flüge von und nach Schottland gestrichen. Auch bei einigen Transatlantikflügen kommt es offenbar zu Verspätungen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Aschewolke: Obama beendet Irland-Besuch vorzeitig

Island: Luftraum nach Vulkanausbruch gesperrt

Prominentes Opfer des isländischen Asche war am Montagabend das Ehepaar Barack und Michelle Obama. Der US-Präsident und seine Frau mussten vorzeitig von Irland nach London abreisen, um der Wolke zu entgehen. Zehn Stunden früher als ursprünglich geplant landete die “Air Force One“ am Montagabend auf dem Flughafen Stansted im Norden Londons. Obama, der am Dienstagmittag von Queen Elizabeth II. im Buckingham Palast empfangen werden sollte, wollte mit der vorzeitigen Abreise einem drohenden Flugverbot wegen der Vulkanasche entgehen.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Ankunft oder Abflug? Alle Flughäfen in Deutschland

Europa - die größten Flughäfen auf einen Blick

Wie die BBC berichtete, stellten die Gesellschaften British Airways, KLM, Easyjet, Flybe, Aer Lingus, Loganair und Eastern Airways ihre Flugverbindungen von und nach Schottland am Dienstagvormittag ganz oder teilweise ein. Transportminister Philip Hammond sagte, am Dienstagmorgen würden “die meisten, wenn nicht alle Flüge von und nach Edinburgh und Glasgow und Flughäfen weiter im Norden gestrichen“. Allerdings könne der Flugbetrieb in Edinburgh und Glasgow voraussichtlich am Nachmittag wieder aufgenommen werden, der auf den anderen Flughäfen solle bis Mittwochmorgen wieder normal laufen.

Faszinierende Bilder: Der Grímsvötn spuckt Asche

Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © dpa
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © dpa
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © dpa
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap
Nach dem Ausbruch des aktivsten Vulkans Islands ist der Luftraum über dem Gebiet gesperrt. Die Eruption wurde von meheren Erdbeben begleitet. Eine Rauchwolke wuchs mehrere tausend Meter in den Himmel. © ap

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Grímsvötn hatte die Sorgen vor ernsten Behinderungen im europäischen Flugverkehr wie im vergangenen Jahr geschürt, als der Vulkan Eyjafjallajökull zu massiven Flugausfällen in weiten Teilen Europas geführt hatte. Nach Angaben der Europäischen Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol dürfte die Aschewolke am Dienstag im Norden Schottlands ankommen. “Wenn der Vulkanausstoß mit der gleichen Intensität weitergeht, könnte die Wolke den Westen Frankreichs und den Norden Spaniens am Donnerstag erreichen“, hieß es in der Mitteilung. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sprach von einer “Woche voller Herausforderungen, die den Flugpassagieren bevorstehen könnte“.

Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm

Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Die Aschewolke, die von Islands Eyjafjalla-Vulkan über Europa zieht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Bilder des Eyjafjalla-Vulkans und der Wolke aus Vulkanasche aus der Luft. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Der Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Der Eyjafjalla-Vulkan. Bereits Ende März ist der isländische Vulkan schon einmal ausgebrochen. Das Bild zeigt die Aschewolke, die damals entstanden ist.  © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Aschewolke Ende März. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Vulkanasche über Island im März. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans im März... © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
... aus der Nähe. Der Eyjafjalla ist ein Vulkan, der sich unter einem Gletscher befindet. Deswegen haben die Menschen in Island mehr Angst vor Überschwemmungen durch schmelzendes Eis als vor der Aschewolke. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Nur noch wenige Flughäfen in Deutschland laufen im Normalbetrieb. In Europa sollen laut Eurocontrol am Freitag bis zu 60 Prozent aller Flüge ausfallen. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
In Frankfurt am Main, Berlin, Bremen, Düsseldorf und weiteren Flughafen ist der Betrieb stundenweise eingestellt. Eine Verlängerung ist wahrscheinlich. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Wie lange die Menschen an den europäischen Flughäfen ausharren müssen, ist unterschiedlich. Während die westlichen Flughäfen in Irland ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten, hat Polen seinen Luftraum gesperrt. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Für Reisende, die festsitzen, gibt es wenigstens einen Trost. Sie erhalten den Ticketpreis zurück oder können kostenlos umbuchen. Entschädigungen gibt es nicht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Die Behinderungen im Luftverkehr können noch Tage dauern, sagen Experten. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Inzwischen sind auch andere Verkehrsmittel ausgebucht. Mietautos sind schwer zu bekommen, und am Donnerstag war der Eurostar nach London binnen Stunden ausgebucht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Manchen Reisenden bleibt nichts anderes übrig, als sich mit der Situation abzufinden. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Immerhin gibt es Notlager für gestrandete Reisende. © dpa
German Wings schützt seine Triebwerke auch am Boden vor der Vulkanasche. © dpa/ap
Das Satellitenbild zeigt die Aschewolke am Donerstagmittag. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Auch die Mietwagen werden knapp. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Satellitenbild von elf Uhr am Freitagmorgen. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Satellitenbild von elf Uhr am Freitagmorgen. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap

Wegen des besseren Krisenmanagements sei aber nicht mit weiträumigen Schließungen des europäischen Luftraums zu rechnen. Professor Ulrich Schumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln sagte: “Wenn der Vulkan Mitte der Woche noch aktiv ist, könnte es die Asche nach Europa tragen und so zu einer größeren Beeinträchtigung des Luftverkehrs am Wochenende kommen. Aber das weiß eben noch keiner. Es kann auch sein, dass die Partikel doch schon vorher runterfallen.“

Die EU-Kommission schränkte ein, es gebe wesentliche Unterschiede zu 2010. “Es weht weniger Wind, die Aschepartikel sind dicker und fallen schneller zu Boden, und wir haben ein besseres Krisenmanagement“, sagte eine Sprecherin von EU-Kommissar Kallas. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) rechnet ebenfalls vorerst nicht mit massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Jeder Staat entscheidet selbst darüber, ob er seinen Luftraum schließt - die EU-Luftsicherheitsexperten geben nur Empfehlungen ab.

Das europäische Krisenzentrum EACCC empfahl den Staaten am Montag, die Airlines selbst entscheiden zu lassen, ob sie in Gebieten mit Ascheteilchen fliegen wollen oder nicht. Der Grímsvötn war am Samstag ausgebrochen. Der Vulkan schleuderte seine Asche teilweise mehr als 20 Kilometer hoch in die Luft. Er liegt unter dem größten Gletscher Islands, dem Vatnajökull.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.