Größtes Rotlichtviertel Jakartas abgerissen

+
Aus Angst vor Ausschreitungen überwachten bewaffnete Sicherheitsbeamte die Räumung. Foto: Mast Irham

Jakarta (dpa) - Mit Bulldozern haben indonesische Behörden den größten Rotlichtbezirk in der Hauptstadt Jakarta niedergerissen. Das Gebiet werde geräumt, weil es illegal besetzt gewesen sei, sagte der Gouverneur.

Die Stadt will in der Gegend Grün- und Sportanlagen errichten. Vergangene Woche hatte die Regierung angekündigt, binnen drei Jahren 100 noch verbliebene Rotlichtbezirke des Landes zu schließen. Aus Angst vor Ausschreitungen überwachten bewaffnete Sicherheitsbeamte die Räumung. Proteste blieben jedoch aus, da viele Anwohner das Viertel bereits verlassen hatten.

Indonesien in Südostasien hat mehr als 250 Millionen Einwohner und ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Prostituierte gelten laut Gesetz als Opfer, Zuhälter und Bordellbesitzer können mit eineinhalb Jahren Gefängnis bestraft werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.